That is love Teil 1.7

Teil 1.7

„Was glaubst Du denn? Meinst DU ich habe immer wieder zu meinem Vergnügen gefragt, ob wir es wirklich durchziehen können? Meinst DU ich habe die Prospekte von Eigentumswohnungen zum Spaß mitgebracht? – Weil ich zu wenig zu tun hatte?“

 

Ben war sauer. Ok! Sie wollte reden also würde er reden!

 

„Ach ja? Und wer war den ganzen Tag auf der Baustelle? Hat sich um die großen und kleinen Wünsch von Madame gekümmert? Die Fließen und die runden Ecken? Und wer hat die Ecken in der Küche wieder begradigt, als die Glasfließen nicht gepasst hatten?“

 

„Es hat Dich doch keiner dazu gezwungen! Mein Vater…“

 

„Dein Vater? – Der Mann, den Du auf gar keinen Fall auf der Baustelle haben wolltest? Oh ja sicher! “

Nun begann Ben eine weibliche Stimme  zu imitieren „Nein Ben lass, mach es lieber selber, Ben mach dies, Ben mach dass, mein Vater kann das nicht und mach es aber genau so wie ich es will, ohne(!) dass ich es dir sage wie ich es will!“

 

„Mein Vater hat es oft angeboten und ich hätte ihn auch auf der Baustelle als Aufsicht gewollt. Mein Vater weiß nämlich wie die Dinge zu regeln sind! Aber Du konntest es ja nicht lassen, dich selber um alles zu kümmern! Wenn DU mal nicht die Kontrolle hast, da fühlt der gnädige Herr sich ja nicht wohl! Und damit ich nicht mit dir wieder rumdiskutieren musste habe ich Papa nicht hingelassen“

 

„Das sind ja ganz neue Töne! Vorhin konnte man mit mir ja gar nicht reden! Und jetzt diskutiere ich!“

 

„Du bist so ein Idiot! So stur! Deswegen kann man mit dir gar nicht reden. Du bist ja noch nicht mal bereit eine andere Meinung anzuhören! Sobald Du merkst der andere hat recht, dann gehst Du!“

 

„Ach ja? Nun dann: erkläre mir Deine Meinung: Wieso hast DU, Deiner Meinung nach, mir nicht gesagt, dass DU GAR KEIN HAUS WILLST“, er wollte nicht schreien, aber er konnte nicht anders.

 

„Schrei nicht so!“

 

„Ich höre!“, wütend sah er sich an. Lehnte sich an das Waschbecken, die Arme vor der Brust gekreuzt.

 

„Red‘ nicht in diesem Ton mit mir!“, begehrte Sonja auf

 

„In welchem Ton red‘ ich denn mit Dir? – In genau dem gleichen Ton indem Du die ganze Zeit mit mir sprichst. Mir wegen irgendetwas, was schon ewig her ist, in den Ohren liegst! Sonja, ich kann’s nicht mehr hören!“

 

„Das hab ich mir gedacht. Die Wahrheit willst DU ja gar nicht hören!“

 

„WELCHE WAHRHEIT“, das war gebrüllt. Ben ging auf Sonja zu, die immer noch in der Tür stand. Sie wich zurück. Verzweifelt hob er die Hände als wollte er sie schütteln.

„Wage es ja nicht mich anzufassen! Wer glaubst Du denn das du bist?“ Hasserfüllt sah sie ihn an. Sonja zitterte vor Wut und hob schützend die Hände vor ihr Gesicht. Ben schrak zurück.

 

„Ich bin Dein Mann! – Der den du zu lieben vorgibst!“  Plötzlich war alle Kraft aus Ben gewichen und er senkte den Kopf und konnte nur noch flüstern. Oh nein! So hatte er sich das Gespräch mit Sonja wirklich nicht vorgestellt. Leise ging er an Sonja vorbei ins Schlafzimmer. Zog seine Hose wieder an und ein T-shirt.

 

Sonja war völlig überrascht. Das hatte sie nicht erwartet. Und eigentlich ging es ja gar nicht um das Haus.

 

„Ben – was tust Du? Wir sind noch nicht fertig!“

 

Er drehte ihr den Rücken zu, den Kopf gesenkt. Und zog sich die Socken an. Sagte aber nichts.

Ohne sie anzuschauen ging er an ihr vorbei, die Treppe runter.

„Ben!?“

 

Sonja stand noch oben an der Treppe und sie hörte wie die Tür ins Schloss viel. Oh mein Gott! Was war nur in sie gefahren? Sie wollte doch mit ihm reden, aber nicht – so! Und sie wusste genau dass er es auch nicht wollte. Sie hatten sich noch nie so angebrüllt. Ob da doch mehr im Argen lag als sie dachte?

That is love Teil 1.6

Teil 1.6

Ben fährt den Computer runter und löscht das Licht. Er hofft, dass Patrick mit seiner Bekanntschaft alles für das Treffen regeln kann. Ben sitzt immer noch in seinem Arbeitszimmer, er sitzt gerne im Dunkeln. Es ist spät geworden. So ein Chat ist doch recht unterhaltsam.  Hätte er sich ja gar nicht gedacht. Aber wahrscheinlich liegt das auch an den Leuten. Und – so ehrlich war er zumindest zu sich selber – es war anonym. Bis auf Patrick wusste keiner wer er war und mit Patrick verband ihn doch eher eine „ungewöhnliche“ Männerfreundschaft. Ganz entgegen seinen Angaben im Chat  sprachen er und Patrick sehr viel miteinander – auch über das andere Geschlecht. Er muss wirklich mal mit Sonja sprechen. Er seufzte. Wann ist alles so kompliziert geworden?

 

 

Unten hört er eine Tür. Sonja wird wahrscheinlich angekommen sein. Er sah auf die Uhr: 22:17

Er steht auf und verließ sein Zimmer, ging die Treppe runter,  um ihr entgegen zu gehen.

 

„Hallo Ben!“

 

„Hallo! Wie war’s bei Melanie?“, er gab ihr einen Kuss auf die Wange. Ein leicht irritierter Blick von Sonja folgt. Ben fühlte wie sich der Ärger in ihm zusammenbraute. Durfte er noch nicht mal seine Frau küssen?

 

Wie er wieder die Augen zusammen zog. Sonja schüttelte den Kopf als sie nach seinem überraschenden Kuss in sein Gesicht sah.

 

„Komme ich zu früh?“ , fragte sie.

 

„Nein, wieso?“

 

„Du schaust so…so?“

 

„Darf ich noch nicht mal schauen? – Herr Gott nochmal!“ Ben schlug mit der Faust auf das Treppengeländer.

 

Der hat mal wieder eine Laune! Sonja schüttelte den Kopf, zog ihren Mantel aus und hängte ihn an die Garderobe.

„Wenn Du so schlechte Laune hast, warum bist Du denn noch auf?“

 

Wie gereizt sie ist! „ Entschuldige dass ich lebe! – ich geh ins Bett, ich bin müde! Gute Nacht!“ Ohne ein weiteres Wort drehte er sich um, stieg die Treppe nach oben und ins Bad.

 

Sonja musste seufzen. So konnte es einfach nicht weiter gehen. Alles was sie sagte, bekam er in den falschen Hals oder war wegen irgendetwas sauer. Und dann zog er sich zurück. Aber nicht mit ihr!

Die anderen im Chat meinten sie sollten mehr miteinander reden? Sie sollten sich sagen was sie denken? Ok! Sie würde jetzt damit anfangen. Und der gnädige Herr würde jetzt reden müssen.

 

Sonja folgte Ben mit heftigen Schritten nach oben und öffnete die Badezimmertür.

Nur mit Unterhose bekleidet stand er da. Wie sah er gut aus! Sonja war wie immer, wenn sie ihn richtig betrachtete, überrascht.

 

„Hey! Was soll das?“

„ Geh nicht einfach so weg, wenn wir mitten im Gespräch sind!“

 

„Welches Gespräch?“, er schnaubte.

 

„Eben, bevor wir überhaupt miteinander reden können, drehst Du Dich um und gehst in Bad, in die Kneipe, in Dein Arbeitszimmer oder ins Bett. Aber damit ist jetzt Schluss!!“

 

„Ach ja?“

 

„Ja genau! Tu nur nicht so cool! Was war denn das eben? Erst küsst Du mich und dann schnauzt Du mich an? Ziehst die Augen zusammen – als hätte ich die Krätze. Ist doch ein Scheiß! Wenn es Dich nicht interessiert, wie es war, dann frag halt nicht!“

 

„Wer sagt, dass es mich nicht interessiert? – Wer sagt das? Wohl dein gute Melanie, was?“

 

„Hör auf! Hier geht es doch nicht um Melanie! Hier geht es um Dich und mich!“

 

„Ach ja!? Seit wann das denn? Ständig telefoniert ihr und wenn ihr nicht miteinander telefoniert dann sitzt ihr in einem  Café!“

 

„Und was ist mit Dir und Deinem Patrick!?“

 

„Ach ja? Was ist bitte mit Patrick? Wir sind schon seit Ewigkeiten befreundet!“

 

„Hör auf mit dem dämlichen ach ja! Ständig bist Du mit den Jungs unterwegs! Für mich und meine Wünsche interessierst Du Dich gar nicht mehr! – Wann wolltest Du das letzte Mal mit mir ins Kino gehen, wann – he sag schon? Ja – das fällt dir schon nicht mehr ein, aber keine Sorge, mir auch schon nicht mehr.  Den 1ganzen Tag sitzt Du an Deinem Computer und wenn ich abends heimkomme gehst du weg. Melanie interessiert sich wenigstens für die Dinge die ich tue?“

 

„Und was ist mit den Dingen die ich tu? – Meine Arbeit, die uns, ganz nebenbei, unser Haus finanziert hat!“

„Und wer wollte denn das Haus???? Ich nicht!! – DU wolltest das Haus!“

 

„Herrgott!!! Was soll das denn auf einmal? WARUM hast DU nicht EINMAL den Mund aufgemacht dass Du dieses VERDAMMTEHAUS nicht willst? Ich bin doch kein Hellseher!“

 

Ihre Stimmen wurden immer lauter, aggressiver und zorniger. Sonja war für einen Moment wirklich froh in einem Haus zu wohnen und nicht in einer Mietwohnung.

That is love Teil 1.5

Teil 1.5

Im Chat:

  

Kolibri: Lacht jetzt nicht, aber Nickname und ich haben das gleiche Problem:   Warum spricht mein Partner nicht mehr mit mir? – Hallo Misty da bist Du ja wieder– da sind wir ja nun komplett *g*

 

Misty: Kolibri …

 

Naschkatze: Aber da ihr es jetzt wisst, was hindert Euch daran, mit dem jeweiligen Partner zu sprechen?

 

Nickname: *schnaub* Sie ist ja soooo unendlich beschäftigt.

 

Kolibri: Eben! Immer hat er zu tun oder ist mit seinen Kumpels weg. Wie soll ich da mit ihm reden? *grr*

PrinceCharming666: Dann fragt halt Eure Partner nach einem Termin –

 

Kolibri: Toll! Jetzt muss ICH noch nach einem Termin…

 

Nickname: …fragen, wir sind die Leidtragenden und…

 

Kolibri: … die anderen kümmert es wahrscheinlich gar nicht…

 

Nickname: …was wir denken!

 

Misty: Schön wie Ihr Euch zumindest ergänzt!

 

PrinceCharming666: *ggg*

 

Naschkatze: Überlegt es Euch! Es bringt nichts, seinen Unfrieden in sich hinein zu fressen, dadurch löst sich Eure Situation mit Euren Partnern  nie.

 

Kolibri: Wahrscheinlich habt Ihr recht! *smile* – Mist – ist es schon so spät – oh Gott ich muss heim….

 

Misty: Seufz! Hoffentlich renkt sich das wieder ein.

 

Naschkatze: Bestimmt! Die müssen nur mit ihren Partner reden.

 

Nickname: ich bin übrigens noch hier *g*

 

Naschkatze: dann weist Du was Du zu tun hast J

 

Nickname: Hast ja recht *seufz*

 

PrinceCharming666: halte uns auf dem Laufenden Alter.

 

Nickname: bloß gut, dass Du nicht neugierig bist

 

PrinceCharming666: *megagrins* ich freu mich eben, dass es Dir auch nicht besser geht als uns anderen – Mädels, Ihr müsst wissen, dass unser Nickname Adonis persönlich ist und für mich als „normal Sterblicher“ ist es unheimlich beruhigend, dass er auch Probleme hat wie  jeder andere auch.

 

Nickname: Prince!!!! … ja ja ich bin halt auch nur ein Mann *trocken*

               

Naschkatze: Eine Runde Mitleid *smile*

 

Nickname: Nachdem das ja geklärt ist kann ich ja gehen.

  

Naschkatze: Also macht es gut, haben wir wieder jemand geholfen. Ich glaub, das wird noch unser täglich Brot. Jetzt kann ich beruhigt sterben *lacht*

 

Misty: Aber nicht zu bald – wer weiß wer noch mit Problemen ankommt. Ich wünsch Dir alles Gute bei Deinem MisterX

 

Naschkatze: Danke! So wie es ausschaut wird er bald von einem MisterX zu einem Mister Dauerbrenner – man wird sehen sprach der Zen Meister.

 

PrinceCharming666: Alles Gute!

 

Naschkatze: Danke! Macht es gut.

  

Misty: jetzt sind wir wieder allein.

That is love Teil 1.4

Teil 1.4

Am Samstagvormittag klingelte das Telefon bei Sonja und Ben.

 

„Ja – hallo!“, ohne wirklich vom Computer aufzusehen nimmt er den Hörer ab.

 

„Hallo Ben, hier ist Melanie, ist Sonja da?“

 

„Was? – Ja natürlich! – Warte ich hol sie dir.   –Soooonjaaa! Telefon, es ist Melanie“, rief Ben nach unten.

 

Sonja läuft die Treppe vom Erdgenoss nach oben ins Arbeitszimmer. Das Ben immer sämtliche Telefone horten musste. Sämtliche Telefone plus seine fünf Handys – welcher einzelne Mensch hat schon fünf Handys?  Ohne sie anzublicken reichte er ihr den Hörer. „Du musst nicht den ganzen Samstag arbeiten“

 

Verwirrt sah er vom Computer auf und sie an

 

„Vergiss es.“ Dann nahm sie das Telefon und verließ den Raum nach unten in Richtung Wohnzimmer.

Er sah ihr nach.

 

„Hallo! Und?“

 

„ Wir treffen uns! Nächste Woche. Wir haben es gestern, als die anderen den Chat verlassen hatten ausgemacht!“

 

Sonja beglückwünschte sie. Natürlich mussten die beiden alles analysieren und was passierte als die anderen den Chat verlassen hatten.

„Ach ja, danke, dass Du gestern mit gechattet hast. Habe mich gleich viel sicherer gefühlt. Danke auch für Deine Formulierungshilfen. Ich hätte wirklich nicht gewusst was ich schreiben sollte“

 

„Kein Problem! Wir waren ja allein bei mir. Ben ist noch später heimgekommen.“

 

„Habt ihr inzwischen miteinander geredet?“

 

„Nein. – Jetzt sitzt er auch in seinem Büro und arbeitet. Sorge dafür dass PrinceCharming666 kein Freiberufler ist.“

 

„Halt, halt, halt! Wir treffen uns erst mal und dann sehen wir weiter.“

 

„Wie erkennt ihr euch eigentlich?“, wollte Sonja wissen.

 

 

„Oh?! – Das haben wir völlig vergessen.“

 

Im Chat:

Nickname: Hallo Kolibri.

 

Kolibri: Hallo Nickname. – – Ist sonst noch jemand da?

 

Nickname: Wir sind beide ganz allein *g*

 

Kolibri: wie erfreulich *trocken*

 

Nickname: finde ich auch.*g*

 

Naschkatze: Hallo bin auch wieder da! – Nickname – Danke noch mal für deinen Tipp! Das Essen hat wundervoll geklappt – wir treffen uns auch am Wochenende  er fand mich wunderbar entspannt *bigsmile*

 

Nickname: Bitte gern geschehen! Freu mich wenn ich helfen kann.

 

Misty: Hallo Euch allen! Ist Charming auch da?

 

Nickname: Jetzt wird’s langsam wieder voll hier – Misty: der war schon länger nicht mehr hier

 

Misty: Schade!

 

Naschkatze: Du magst ihn!!!! *giggle*

 

Misty: *erröt‘*

 

Nickname: Ihr wollt Euch treffen?

 

Misty: ja? – aber woher? *erstaunt*

 

Nickname: ich bin eben sehr einfühlsam *g*

 

Kolibri: Nickname- ja das merken wir *trocken*

 

Nickname: Kolibri- glaub‘ mir – ich weiß alles über euch Frauen

 

Kolibri: wer’s glaubt…

 

Nickname: ja – ich bin ja mit e – ach vergiss es – kennst Du eine kennst Du alle *g*

 

Nickname: Misty – wann und wo trefft ihr euch?

 

Kolibri:  Nickname – lenk nicht ab

 

Naschkatze: würd mich aber auch interessieren J

 

Misty: in meiner Lieblingskneipe – und er hat sie vorgeschlagen!

 

Kolibri und Naschkatze applaudieren

 

Misty: hab noch was zu erledigen, hoffentlich kommt Charming auch noch mal – tschüß!

 

Nickname: ihr seid doch schon verabredet? *irritiert*

 

Kolibri: ich dachte Du würdest die Frauen kennen? *g*

Kolibri: Viel Glück bei Deinem Rendezvous

 

Nickname: Drück dir die Daumen

 

Misty: Danke! Servus!

 

Nickname: und was machen wir drei hübschen jetzt?

 

Kolibri: ich weiß ja nicht was du machst, aber Naschkatze und ich könnten dir den Bauch graulen?*g*

 

Nickname: da wäre ich doch sehr dafür *lacht*

 

Kolibri: das entspannt und dann -…dann erzählst Du uns auch von Deinem Problemen mit  der einen Frau

 

Naschkatze: ???

 

Kolibri: ja unser guter Nickname hat vorhin etwas angedeutet und als neugierige Frau kann ich das Thema nicht einfach fallen lassen

 

Naschkatze: ja Nickname – lass uns dir helfen! – Wir sind immerhin zwei Frauen (ich denke mal so, Kolibri, du hast Dein Geschlecht immer noch nicht angegeben) und Du hast mir auch geholfen, ich war beim Mittagessen sehr entspannt

 

Kolibri: doch, ich bin eine Frau – und da erkenne ich natürlich genau wenn Mann Probleme mit Frauen hat

17.05.10

Nickname: *seufz*

 PrinceCharming666: Hallo – bin auch wieder da!

 

Nickname: Endlich Unterstützung!

 

PrinceCharming666: Wieso?

 

Nickname: Die Frauen wollen mit mir über ‚Probleme mit Frauen‘ reden.

 

PrinceCharming666: *grins* – Mädels, vergesst es. Männer reden nicht über Probleme und schon gar nicht mit Frauen. Sie reden noch nicht mal untereinander darüber.

 

Kolibri: Das ist schade! – Weil vielleicht würde sich dann vieles vereinfachen.

 

Naschkatze: Und vielleicht könnten wir als Frauen, Männern ein paar Tipps geben…

 

Nickname: …genau das ist es ja ‚Tipps geben‘. Wieso reicht es nicht, so zu sein wie man ist?

 

Kolibri: Spüre ich da eine leichte unterschwellige Aggression?

 

Nickname: Die ist schon nicht mehr unterschwellig, die ist schon vollkommen ausgewachsen.  Aber gut! Ihr wollt darüber reden, also reden wir: Wieso – wieso können Frauen nicht sagen was sie von einem wollen? Warum können Frauen eher mit ihrer besten Freundin darüber reden, was los ist. Stunden lang, erst am Telefon, dann treffen sie sich und reden weiter. Aber einfach mal ihrem Partner zu sagen: Das und das passt mir nicht, wie können wir es ändern? Nein, sie ziehen sich zurück und warten darauf, dass wir es selber rausfinden. Und irgendwann – wenn er es nicht rausfindet- wird es aufs Butterbrot geschmiert. Aber hallo!!! Ich bin doch kein Gedankenleser. Woher – zum Teufel – soll ich wissen was sie will?

 Naschkatze: Nimm‘ es mir bitte nicht übel, aber genauso wie Du kein Gedankenleser bist, ist Deine Partnerin keine.

 

Kolibri: vielleicht weiß sie auch nicht wie sie es Dir sagen soll? *leise*

**********************************************************************************

Im Haus in seinem Arbeitszimmer lehnt Ben sich in seinem Stuhl zurück.  Die Arme hinter seinem Kopf verschränkt. Sonja hatte das Haus verlassen und sich mit Melanie getroffen, nachdem sie erst mal stundenlang telefoniert hatten. Was Frauen immer so zu besprechen hatten? Er schüttelte den Kopf und wandte sich wieder seinem Computer zu.

That is love Teil 1.3

Teil 1.3

„Und jetzt habe ich sie gefragt ob sie sich mir mit treffen will!“ Patrick saß mit ihm an der Bar am Tresen. Die anderen waren schon gegangen. Heim zu der Familie. Er musste grinsen. Patrick hatte allein von den vielen Bier schon einen roten Kopf und wurde noch röter, als er ihm davon erzählte.

„Was meinst Du? – Wenn sie jetzt ja sagt – was soll ich tun?“

 

„Na ja, dann wirst Du Dich wohl mir ihr treffen müssen!“, er grinste.

 

„Ja, aber wo und was tu ich dann? Du hattest da doch mal Erfahrung!“

 

Er sah Patrick an. Patrick hatte es richtig formuliert. „hattest mal“. Er seufzte. Er dachte an die  Zeit vor Sonja. Da konnte er genau sagen wie eine Frau reagierte wenn er etwas sagte und am Anfang seiner Beziehung zu Sonja konnte er das auch. Doch irgendwie in den letzten Monaten – er schüttelte den Kopf.

 

„Alles klar bei Euch?“

 

„Ja – sicher!“, er lächelte leicht und versuchte dem stechenden Blick von Patrick auszuweichen. Zu seinem Glück hatte sich Patrick wieder seinem „Problem“ mit der geheimnisvollen Misty aus dem Chat zugewandt.

 

 

Später am Abend wusste er nicht, wieso er sich von Patrick hatte überreden lassen mit in Patricks Wohnung zu gehen und zu sehen, ob seine Internetbekanntschaft online war. Er wusste auch nicht, warum er sich bereit erklärt hatte, Patrick bei seinen Formulierungen zu helfen. Bei Sonja funktionierten sie auch nicht – obwohl er sich nichts mehr wünschte als das sie wieder mal miteinander reden würden. Es muss ja nicht gleich um den Weltfrieden gehen, aber einfach mal ein normales Gespräch. Nicht nur über die Wäsche, das Wetter oder das Essen. Und Reden wäre schon was – von Sex ganz zu schweigen…

 

Gemeinsam saßen sie nun vor Patricks PC und warteten ob jene besagte Dame den Chatroom betreten würde.

Im Chat:

Naschkatze: hallo Kolibri

Kolibri: hallo Naschkatze! Wie geht’s?

Naschkatze: Nicht so gut! Ich glaube ich habe Mist gebaut.

Misty: hallo Mädels! Wie geht’s?

Kolibri: Naschkatze hat Probleme

Misty: Du Arme!

PrinceCharming666: Hallo!

Naschkatze: Gut, dass Du kommst! –Ich brauch die Männersicht! Ich habe ein Problem.

PrinceCharming666: Schieß los!

Naschkatze: Wie ist es zu verstehen, wenn ein Mann eine Frau zum Mittagessen einlädt?

Naschkatze: Charming? Bist Du noch da?

 

PrinceCharming666: ich bin noch da – kennt er die Frau schon?

 

Naschkatze: Ja! Wir waren schon ein paar Mal aus

 

Misty: oh es ist besagter Mister X!!!! *smile*

 

Naschkatze: Misty!!!!

 

Misty: Tschuldigung!

 

PrinceCharming666: Hast Du ihn gefragt ob er was mit Dir machen will oder kommt die Frage von ihm?

 

Naschkatze: Er hat mich gefragt.

 

PrinceCharming666: Vielleicht will er Dich sehen – hat aber abends keine Zeit?

 

Nickname: Hallo – Was geht ab?

 

Misty: Kolibri – ist er nicht cool? J

 

Kolibri: Misty – und wie!*schmacht*

 

Nickname: Danke Mädels! *g*

 

PrinceCharming666: Hallo Nickname. Naschkatze hat ein Problem

 

Nickname: hab’s schon gelesen – ich glaube er hat sich  nicht  viel dabei gedacht – bedenkt Mädels: Männer sind simpel! 😉

 

PrinceCharming666:Das sehe ich anders. Wir Männer haben auch Gefühle!

 

Nickname: ich weiß, aber wir reden nicht drüber und wir machen uns bei weitem nicht so viele Gedanken wie Frauen – was jetzt nicht negativ an Euch Frauen gerichtet ist *entschuldigungsgrins*

 

Kolibri: Nickname -wie einfühlsam

Nickname: So bin ich eben *g*

Naschkatze: soll ich dann mit ihm ausgehen?

Kolibri: Naschkatze – Du willst mit Nickname ausgehen? – Tschuldigung kleiner Scherz J

Nickname: Naschkatze- warum nicht? Wenn er nicht mit Dir essen gehen wollte hätte er nicht gefragt.- Kolibri- ich wär bestimmt nicht der schlechteste

Kolibri: Nickname – ahaaa! *g*

Naschkatze: Danke! Muss dann los J. Drückt mir die Daumen Leute!

Misty: Viel Erfolg Naschkatze!

Kolibri: dann haben wir unsere Mission für heute erfüllt – macht’s gut

Nickname: ich  geh dann auch mal – muss noch arbeiten

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Misty: wir sind allein…

PrinceCharming666:  ja – Misty, hast Du über meine Frage von neulich nachgedacht

Misty:  Ja!

PrinceCharming666: …und?

Misty: ich würde gerne mit dir ausgehen

That is love Teil 1.2

Teil 1.1

Teil 1.2

Rrrrrrrring! Rrrrrrring! Der durchdringende Klang des Telefons drang durch die Diskussion von Lorelei und Emely und ihren Gedanken an ihr Ohr.

 

„Hallo?“

 

„Hallo – hier ist Melanie – bist es Du Sonja?“ Tante Sonja war ihre Patentante und sie hatte, wie man(!) es halt macht, den Namen ihrer Patin bekommen.

 

„Melanie!“, plötzlich hatte ihre Stimme einen neuen warmen Klang.

 

„Sonja, ich brauche unbedingt Deine Hilfe!“

Später saßen Melanie und Sonja  auf der Couch. Beide ein Glas Rotwein in der Hand, die Knie angezogen.

„Sonja, ich brauche Deine Hilfe!“, Melanie hatte lange in ihr Glas gestarrt um dann unvermittelt zu sprechen angefangen.

„Ich habe doch diese Chatbekanntschaft – und wir  hatten uns auch immer gut verstanden und jetzt – er will mich kennen lernen!“

„Aber das ist doch toll!?“, Sonja musste lachen. Wochenlang, Tag für Tag, Stunde um Stunde hatte Melanie von  „Chatab8“ geschwärmt. Dem ultimativen Partnervermittler in Single-Kreisen im Internet. Allerdings gab es da auch die Möglichkeit einfach in andern sogenannten Chaträumen sich unverbindlich mit gleichgesinnten zu „unterhalten“ oder zu chatten. Und da gab es ja noch den Mann der unter „PrinceCharmin666“ auftrat. Der Mann, der wirklich zu wissen schien, was Frauen wollten und somit seinen „Nicknamen“ verdient hatte.  Sonja hatte ja den Verdacht, dass es sich um eine liebestolle Frau handelte, doch den behielt sie lieber für sich. So homophob wie Melanie war, kam dieser Gedanke wahrscheinlich nicht wirklich gut an.

 

„Lach nicht! – Miteinander schriftlich zu kommunizieren ist ja ganz ok – aber dann von Angesicht zu Angesicht?  – Wenn er mir dann nicht gefällt? Oder ich ihn nicht ansehen kann, weil er mir so gut gefällt? – Oder ich IHM nicht gefalle?“

 

„Die Wahrscheinlichkeit ist nicht sehr hoch.“, kam es trocken von Sonja. „Sie dich doch mal im Spiegel an!“

„Eben!“ Melanie hat entsetzt die Augen aufgerissen.  Sonja seufzt. Da hatte sie nicht nur einen Mann, der äußerlich durch aus mit Adonis mithalten konnte und doch ständig seine Fehler sah, sehr untypisch für einen Mann übrigens, wenn sie da an seine Kumpels dacht (eher normaler  Durchschnitt, aber gebärden sich als wären sie eine Kombination aus  Brad Pitt und David Beckham) und dann auch noch eine Freundin, die ein optimales Pendant zu ihrem Mann war und bei beiden musste sie ständig bestätigen, wie gut die beiden aussahen. Da war sie ja richtig froh „normal“ auszusehen. Niemand hatte ihr jahrelang gesagt wie gut sie aussah und so hatte sie auch nicht ständig Angst, wenn sie mal nicht mehr so gut aussehen würde, dass ihr irgendetwas abging.

 

„Melanie! Triff Dich mit ihm! Je eher desto besser! Und wenn er Dich nicht mag, dann ist er selber schuld!“

 

„Du hast ja leicht reden! Du bist ja verheiratet mit Adonis persönlich!“

 

„Das ist auch nicht immer das Glück schlechthin.“, Sonja seufzte.

 

„…stimmt was nicht?“

 

„Vergiss es! – Es wird schon wieder“

 

„Was ist los? – Da red‘  ich von irgendeinem Typen, den ich nicht kenne, dabei hast Du Probleme mit Deinem Mann – da siehst Du mal wieder, was ich für ein Egoist bin.“ Melanie verzog das Gesicht.

 

Sonja musste schon wieder lächeln.

 

„Ach, es ist eigentlich nichts Ernstes – nur alles …so – so eingefahren. Ich weiß gar nicht wie ich es beschreiben soll. Er macht sein Ding, ich mach mein Ding. Wenn wir uns treffen, dann eher zufällig. Wir leben momentan nicht wie ein Ehepaar zusammen, sondern wie eine WG und noch nicht mal als würden wir uns sonderlich mögen. Und soll ich Dir was sagen? Wenn er nicht da ist stört es mich noch nicht mal. Manchmal wünscht ich mir er würde fremd gehen, damit ich weiß, ob ich überhaupt noch was empfinden kann.“

 

„Liebst Du ihn nicht mehr?“  Das war wieder typisch Melanie. Gleich das Kind beim Namen nennen. Aber so ganz unrecht hatte sie nicht. Sonja hatte es sich auch schon ein paar Mal gedacht. Liebte sie ihn überhaupt noch? Es war jetzt nicht so, wenn er da war, dass er sie arg nervte, er war ihr egal. So kann man sagen, sie hatte gar keine Gefühle für ihn.  Aber hatte sie das wirklich?

 

Sie fragte sich, wann es genau angefangen hatte? Es war wohl eher ein schleichender Prozess. Sie hatten immer weniger miteinander gemacht. Immer weniger den anderen gefragt, immer weniger nach dem anderen gefragt…

 

Sonja versuchte sich daran zu erinnern, wie es war, als sie noch Schmetterlinge im Bauch hatte, wenn sie nur an ihn dachte. An sein Lächeln, seine blitzenden Augen.  Seine Witze, wenn er gut drauf war, die ernsten Gedanken, oder wenn er konzentriert in der Arbeit vergraben war.

That is love Teil 1.1

Teil 1

Hallo ihr Lieben,

ja es geht wieder eine Geschichte an den Start. Einige werden diese schon kennen, ich hatte sie vor Jahren auf meinem Blog schon mal gepostet.

Jedwede Ähnlichkeiten mit lebenden und mir bekannten Personen sind rein zufällig und auf gar keinen Fall bös‘ gemeint. (Bis auf die positiven Eigenschaften 😉 und die sind halt einfach positiv und können daher nicht bös‘ gemeint sein *smile*). Einige Passagen spielen im „Chatroom“, aufgrund des leichteren Verständnisses habe ich einige typischen Anzeigen des Chats weggelassen. Zudem sind diese Passagen kursiv geschrieben.

Warnung: die Geschichte kann Rechtschreib- und Grammatikfehler enthalten

Viel Spaß

Eure Susanne

Teil 1.1

Sie standen an einem Freitag in der Küche. Das heißt, er lehnte im offenen Türrahmen und beobachtete sie, während sie auf der Anrichte gegenüber die Kartoffeln schälte. Was auch schon mal erotischer ausgesehen hatte. Zumindest kam es ihm so vor.

„Reichst Du mir mal den Topf?“, fragte sie. Muss er sich immer so fläzen? Auch wenn er stand?

 

Innerlich musste sie den Kopf schütteln, während ihre Hände immer weiter arbeiteten und Kartoffel um Kartoffel  aus der Schale schälten. Er ging zum Schrank, holte den Topf und stellte ihn heftiger als nötig neben sie hin.

 

„Danke!“,  sie lächelte. Überrascht sah er sie an. Seit wann waren wir denn wieder so weit?

 

„Bitte.“ Er versuchte ein Lächeln, was aber nicht ganz gelang. Er holte tief Luft.

„Ich geh‘ heute mit den Jungs aus!“ – „Nach dem Essen!“, ergänzte er zur Sicherheit. Man(n) sollte nie eine Frau ein Essen vorbereiten lassen und dann vorher weggehen. Die Chancen, dass Man(n) dann weggehen und in Frieden leben konnte beliefen sich dann gegen Null. Vor allem seine Chancen bei seiner Frau.

 

Sie nickte und war immer noch eifrig mit den Kartoffeln beschäftigt.

 

Er stellte sich wieder in den Türrahmen, lehnte sich  mit der linken Schulter dagegen, verschränkte die Arme und sah sie wieder an.

„Was gibt’s noch?“

 

„Nichts!“, er löste sich von der Tür, schüttelte den Kopf und ging.

 

Sie seufzte. Schüttelte ebenfalls den Kopf und bereitete das Essen weiter vor.

Auf welchem Weg waren sie nur? – Hatten ihre Eltern recht? Hinderte er sie wirklich an dem Erreichen ihrer Ziele. – Nur, was waren ihre Ziele?

 

Wenn es nach ihren Eltern ging, war es ganz klar: Schule, Beruf, Heiraten, Haus, Kinder.

 

Die Schule hatte sie bereits hinter sich und einen Beruf hatte sie auch.  Verheiratet war sie auch schon und gerade vor einem Monat waren sie in das Haus eingezogen.

 

„Kind, also ich frage mich was mit Dir nicht stimmt!“, sie hörte die Stimme ihrer Mutter.

 

„Jede andere Frau in deinem Alter hat schon zwei Kinder!“, weinerlich. „Denk nur an Tante Sonjas Kinder…“, es war wie in einem dieser z.Zt. modernen Romanen/Geschichten. Ältere Frau, alleinstehend oder verheiratet aber zumindest ohne Kinder. Der Gegenpart, die Mutter, die unbedingt einen Enkel will. Was wieder zu endlosen Diskussionen führt. Immer sehr zur Erheiterung der Leserschaft, zumeist weiblich, die sich an die eigene Mutter erinnert fühlen. Sie seufzte und warf die Kartoffeln ins heiße Wasser

 

„Kind! Man kocht das Wasser mit den Kartoffeln auf, dass erhält die Kraft!“, hörte sie ihre Mutter im Geiste. Wenn sie nur wüsste wer dieser Man(n) ist, der allen Frauen sagt, was sie zu tun oder zu lassen haben. Was Man(n) nur dazu sagen würde, wenn Man(n) wüsste, dass sie die Kartoffeln vorher immer ins Wasserbad legte, das Wasser dann wegschüttete? „Kind! Man schüttet, doch das Wasser nicht einfach weg, man kann doch die Blumen damit gießen!“, die Stimme in ihrem Kopf klang eher wie die ihrer Mutter – Nun ja, dass musste sie zugeben: ihre Blumen hatten Wasser mehr als nötig.

 

„Wann essen wir? – ich muss noch duschen!“ – ja klar, ER musste noch duschen, bevor er sich mit seinen „Jungs“ in irgendeine verräucherte Kneipe setzte.

 

„In 20 Minuten!“

 

„Dann geh ich gleich!“

 

Sie hörte wie er barfuß – und sicher bereits nur noch mit Unterhose bekleidet – ins Bad ging. Warum fragte er noch? – Stimmt nicht! Er hatte ja nicht gefragt, er hatte es ihr mitgeteilt.

 

Während er unter Dusche stand, dachte er daran, wie sie früher immer einen kurzen Blick zu ihm geworfen hatte, wobei es selten bei Blicken geblieben ist.

 

Später saßen sie kurz beim Essen – Kartoffeln mit Steak und Bohnen.  Und dann war es für ihn auch schon Zeit zu gehen.

 

Sie ließ sich, nachdem er gegangen war, einfach auf die Couch fallen. Die letzte Staffel der „Gilmore Girls“ wartete noch auf sie. Einmal angefangen konnte sie nicht mehr aufhören. Was ihn ja immer aufregte. Immer müsse sie fernsehen und zum reden hätte sie keine Zeit.  Sie könnten ja auch mehr miteinander reden.

 

Das hat sie ja gesehen. Sie stand in der Küche, da hätte er mit ihr reden können, beim Essen- hätte er mit ihr reden können. Wenn er gewollt hätte. Doch auch sie hatte nichts gesagt. Sie glaubte schon gar nicht mehr, dass sie überhaupt noch miteinander reden  konnten. Wann hatten sie zuletzt wirklich miteinander gesprochen.  Nicht nur Sätze, aneinander gereiht, über das Essen, den Einkauf, das Wetter, die Wäsche…?

1. Advent

Hallo ihr Lieben,

ja es ist soweit, die Adventszeit 2015 hat gestern auch ihren Anfang genommen. Und pünktlich zum Beginn der Weihnachtszeit, habe ich wieder meine Wohnung auf Advent getrimmt.

Natürlich dürfen bei mir in der Adventszeit als alter TV-Junkie diverse schöne Weihnachtsfilme nicht fehlen :-).

Zudem leckereren Tee und die Adventsstimmung ist perfekt.

Wie verbringt ihr die Weihnachtszeit? Oder seid ihr eher nicht so die Weihnachtsfans? Wie schafft ihr es den ganzen Trubel zu vermeiden?

Eine schöne Woche

Eure Susanne

 

Allerlei Menschen

Hallo ihr Lieben,

es gibt, wie wir ja alle wissen, unterschiedliche Menschen. Menschen, die man mag und die man nicht mag und Menschen, die einem eher egal sind.

So ist es doch immer wieder schön, wenn man Menschen begegnet, die mit einem auf einer Hirnfrequenz liegen. Die die gleichen Dinge witzig finden, mit denen man vollkommen sinnlosen Schmarren daherreden kann. Es muss ja nicht alles ernst und seriös sein.

Man muss immer wieder jemanden finden, der einen möglichst kompatiblen Knall hat. Dafür bin ich dankbar. Und je älter ich werde so kommt immer wieder jemand neues dazu. Und für alle diejenigen ist der nächste Witz:

Was ist giftig, wird mit jedem Bissen größer und hat ne Turnhose an? – Der Rumkugelfisch *g*

Eine schöne Woche.

Eure Susanne

Schreibblockade

Hallo ihr Lieben,

ja ich habe – wie unschwer zu erkenne, einen Schreibblockade. Denn leider habe ich hier schon lange keine Geschichten mehr veröffentlicht.

Ideen habe ich viele, ein paar habe ich auch begonnen, doch so leicht ist es nicht, sie dann auch auf Papier bzw. in Worte zu bringen. So muss ich mich dann doch mal auf den Hosenboden setzen und einfach mal auf die leere Seite starren. Warten bis es fließt und am Ende habe ich doch tatsächlich zwei bis drei Sätze mehr *g*.

Nun ja, ich mache das Schreiben nicht professionell – was auch gut ist. Denn ein Hobby braucht der Mensch. Etwas, was nur ihm gehört, was Spaß macht und nicht durch irgendwelche Maßnahmen eingeschränkt wird.

Etwas, was man einfach so machen kann, wie es für einen selber passt.

Und wenn das eben  bedeutet faul auf der Couch zu sitzen und „brainless“ TV zu gucken, dann ist es eben so. Wir müssen nicht alle aktiv und unterwegs sein. Ein paar müssen da sein, zu den die Aktiven dieser Welt heimkommen können. 😉

Deswegen genieße ich die Woche  – bin beruflich in Nürnberg – und freue mich, dass bei uns in Deutschland der Terror (noch?) nicht Einzug gehalten hat.

Euch auch eine schöne Woche.

Eure Susanne