Der kleine Zauberer Teil 15
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- Kategorie: Der kleine Zauberer
- Veröffentlicht am Dienstag, 22. November 2011 15:25
- Geschrieben von Susanne
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„Und was passiert, wenn Daniel wieder nicht mit seinem Meister in Kontakt tritt sondern mit Mergaan – oder schlimmer noch, mit dem Zauberer? Der mich >verzaubert< hat?“, kam der Einwand von Alex Vater.
Die beiden Jungen sahen sich an. Der Mann nickte ihnen zu. „Eben!“, stellte er dann fest. „Dann sprecht halt mit mir!“, kam die nörgelnde Stimme vom Rätselstein.
„Wahhh!“, der Erwachsene wich erschrocken zurück, als vor ihm der Rätselstein leuchtend und vibrierend vor sein Gesicht schwebte. „W-was ist das denn?“, verdattert sah der Mann den Stein an.
„Ein Rätselstein, Euer Majestät!“, es sah fast so aus, als würde der Stein sich verneigen. „Und ja, Ihr seid verzaubert.“ – „O-key!“, der Man sah den Stein skeptisch an.
„Jetzt redet er immer noch alleine, aber am Anfang macht er so ein Heck-Meck.“, schmollte Daniel. „Natürlich! Jetzt bin ich aktiviert.“, erklärte der Stein. Der Mann konnte ein leichtes Schmunzeln nicht verbergen.
„Der König glaubt nicht, dass er der König ist und wir wollen wissen, wie er verzaubert wurde und wer ihn verzaubert hat und wie wir den Zauber lösen können.“, schossen die Fragen Daniel nur so aus dem Mund. Der Rätselstein seufzte. „Immer dieser Überschwang der Jugend! Gut, dass sich das mit dem Alter bei den Zauberern wieder legte.“
„Also Rätselstein, was ist passiert?“, erkundigte sich der Erwachsene streng. „Wer hat mich verzaubert?“.
„Es war vor mehreren Jahren, es gab ein großes Fest zu Ehren des großen Friedens, der sich endlich in unsere Welt etabliert hatte. Der König ging nur einmal kurz in sein Gemach – und kam nie wieder. – Lange und intensiv haben wir nach ihm gesucht. Unter jedem Stein haben wir nachgeschaut und umgedreht. Hinter jeden Grashalm. Doch nichts! Der König blieb verschwunden. Dann gelang es der Hexe Mathilda ein geheimes Portal im Gemach des Königs zu entdecken. Die Zauberer und Hexen versuchten durch das Portal zu gelangen, doch eine höhere Macht schien sie davon abzuhalten. Es war wie ein magisches Schild. Die Zauberer hatten alle Bücher der Bibliothek von >Doll um Castle< gelesen und durchforstet, bis sie endlich fündig geworden und auf die Prophezeiung gestoßen sind.“
Ein großer Zauberer, geboren in der fremden Welt, kommen und unsere Stabilität, die durch das Verschwinden des Königs in Gefahr war, wieder herstellen konnte.“
„Und der Zauberer bist du?“, wandte sich der Mann an Daniel. Der junge Zauberer nickte. „Cool!“, staunte Alex. „Aber wer hat es getan?“, erkundigte sich der Mann, der langsam glaubte, dass er wohl doch ein König sein könnte. Irgendwie war der Gedanke vertraut.
„Das weiß ich nicht. Niemand weiß es!“, erklärte der Stein geknickt. „Doch!“, rief Daniel. Erstaunt sahen der Stein, Alex und der König ihn an. „Ja sicher, ich nehme den Kommunikationssaft und möchte mit dem Zauberer sprechen, der den Zauber ausgesprochen hat!“, erklärte er eifrig.
„Das ist nicht nötig!“, kam eine harte Stimme von der Wohnzimmertür. „Er ist schon da!“
Erschrocken sahen Alex, der König, der Stein und Daniel zu dem alten Mann, der für sein Alter überraschend gerade in der Tür stand und böse feixte.
„Opa!“, rief Alex. „Vater?“, verwirrt sah der König den Mann an.
Daniel sah perplex von einem zum anderen.

