Leben im Fluß: 9. Der Kampf
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- Kategorie: Leben im Fluß
- Veröffentlicht am Mittwoch, 23. November 2011 08:02
- Geschrieben von Susanne
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„Sie haben Hannes!“ erklärt Peter leise. Platsch sieht starr gerade vor und Felt und Patricia wechseln einen verzweifelten Blick. „Was machen wir jetzt?“ fragt Peter. „Wir greifen an!“ kommt es sofort von Platsch. Ein Glitzern ist in seinen Augen zu sehen. „Genau wie damals als Fischiskan!“ murmelt er. Patricia sieht ihn fragend an. Platsch nickt und erzählt ihr von seinem früheren Leben als Schreckensfisch der oberbayerischen Flüsse im 18. Jahrhundert. „Damals waren wir auch wenige und haben es trotzdem geschafft – der Kampfgeist ist wichtig.“ belehrt er seine Freunde. „Dann sollten wir aber auch angreifen.“ flüstert Peter.
Die Freunde nicken und sehen, wie die beiden Flusskrebse Hannes in eine Zelle sperren wollen. Mit lautem Gebrüll stoßen die Freunde aus ihrem Versteckt. Ganz vorne weg Platsch mit rollenden Augen, dichtgefolgt von Peter und Patricia die versuchen möglichst wild und ungezähmt auszusehen. Etwas weiter hinten aber auch mit dem Versuch eines mörderischen Blickes: Felt. Leider muss man sagen, dass der Blick nicht im mindestens mörderisch ist. Aber ist da.
Platsch wirft sich gleich auf Oberst Zortek. Peter und Patricia nehmen sich jeder einen Flusskrebs vor. Hannes, nun aus der Mitte, der Flusskrebse befreit, stößt auf Oberst Zortek ein, um Platsch zu unterstützen.
„AUUUUAAA!“ ruft Peter, der gerade am Schwanz von einem der Flusskrebse ergriffen wurde und versucht sich mit zuckenden Bewegungen zu befreien. Patricia hat einen auf dem Boden liegenden Stein ergriffen und schlägt eifrig auf ihren Flusskrebs ein, der sie am Rock festhält und mit seiner zweiten Schere ihren Arm greifen will. Platsch lässt sich bereits zum wiederholten Mal auf Oberst Zorteks Kopf fallen während Hannes versucht den Schwanz des großen Wels‘ zu greifen. Leider ist es nicht so einfach, da Oberst Zortek sehr groß und kräftig ist und seinen Schwanz heftig und ruckartig bewegt.
„Ja gut so!“ feuert Felt seine Freunde an. Hannes hat nun den Schwanz von Oberst Zortek erwischt und Platsch umfängt mit seinen Flossen dessen Kopf, so dass Oberst Zortek nichts mehr sieht. Er windet sich immer mehr.
Peter hat es mittlerweile geschafft sich von seinem Flusskrebs zu befreien und eine seiner Scheren in die Gitter einer Zelle einzuzwängen. Er sieht sich um und sieht, dass Hannes und Platsch Oberst Zortek im Griff haben, aber Patricia von dem anderem Flusskrebs an der Hand festgehalten wird. Er schwimmt eilig zu seiner neuen Freundin, um ihr zu helfen. Ohne jedoch Patricia loszulassen rennt der Flusskrebs hinter Peter her. „He!“ beschwert sie sich als sie stolpert. Von dem fallendem Gewicht von Patricia zurückgerissen wird der Abstand zu Peter größer. Peter stößt wieder in Richtung Flusskrebs. Dieser will die Forelle jetzt wirklich erwischen und lässt Patricia los. Schnell schwimmt Peter weg.
Oberst Zortek versucht derweil seine Verfolger loszuwerden indem er sich heftig gegen die Wände der Höhle wirft.
Felt, auf den keiner im Kampfgetümmel so richtig geachtet hatte, sieht plötzlich auf dem Boden etwas aufblitzen. Neugierig schwimmt er näher hin. Als er erkennt, was es ist werden seine Augen immer größer und er schwimmt unruhig erst einmal hin und her und will seine Freund holen. Muss aber erkennen, dass sie immer noch mit dem Angriff beschäftigt sind. Felt nimmt das glitzernde Etwas in sein Maul und schwimmt zu der Zelle von Rübe. Als Rübe sieht, was Felt ihm da bringt ist er begeistert und springt auf und ab.
Die Wände der Höhle wackeln nun sehr. Oberst Zortek hat sich immer und immer wieder dagegen geworfen. Aber Hannes und Platsch lassen nicht locker. Peter und Patricia versuchen in der Zwischenzeit den Flusskrebs abzulenken. In dem sie vor seiner Nase immer wieder durcheinander umher schwimmen.

