Auf der Suche nach Weihnachten: 7. Dezember
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- Geschrieben von Susanne
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7. Filomena
<Was hast du für ein Problem Weihnachten?>
<Lach jetzt nicht!>
<Ich werde mich hüten.> Filomena klickte <senden> und wartete auf Antwort.
<Ich bin verschwunden.>
Filomena schwieg irritiert. Was sollte dass jetzt?
<Philomeny? – Bist du noch da?>
<Es heißt Filomena – und ja ich bin noch da. Was heißt das, du bist verschwunden?>
<Wenn ich das bloß wüsste. – Oh da kommt jemand – ich muss weg! – Ich melde mich>
<He warte!>
Mist! Filomena knabberte an ihren Nägeln. Sie rief das back-end von ihrem Internetblog auf und setzte sich daran, über ihre *neue* Diät einen kleinen Bericht zu schreiben.
Etwas später reckte und strecke sie ihren verspannten Rücken und sah neugierig in die Wohnung gegenüber. Es war alles dunkel. Was sie schade fand. Nur ein kleines schwaches Licht flackerte im Wohnzimmer. Sie zuckte mit den Schultern und stieß beinahe ihr Glas Wasser auf dem Boden mit ihren Füßen um. „Mist!“, rief sie erschrocken und setzte ihren Laptop, den sie auf den Knien balancierte, neben sich ab und dann blieb ihr Blick erstaunt an der Matratze, die ihr als Couch und Bett diente, hängen. Sprich eher auf den kleinen Papierfetzen, der zwischen Matratze und Boden heraus spitzte. Neugierig sah sie den Papierfetzen an und zog daran. Er hatte eine merkwürdige grüne Farbe.
Filomena musste schlucken. Das konnte jetzt nicht sein. Wo kam der den her? Ein nagelneuer 100 Euro – Schein. Nicht, dass sie etwas dagegen hätte. So konnte sie die Jobsuche zwar noch nicht auf Eis legen, sie war jedoch nicht mehr so vordergründig und sie brauchte nicht gleich einen Job, bei dem sie sofort Geld bekam. Erstaunt schüttelte sie den Kopf.
Dann wandte sie sich wieder ihrem Blog zu und war wieder sehr verwirrt. Von jetzt auf gleich waren sage und schreibe 20 Leute auf ihrer Blogseite. Was war jetzt los? Vorhin war wie üblich nichts losgewesen und auf einmal…? Nachdenklich runzelte sie die Stirn. Sie ging in die Küche um sich ein neues Glas Wasser zu holen als es an der Tür klingelte. Sie sah auf die Uhr. Ging durch den Flur und öffnete diese.
„Das Paket wurde heute bei mir abgegeben. Leider hatte der Postbote keine Meldekarte mehr, um Sie zu verständen.“, erklärte ihr Nachbar entschuldigend lächelnd. „Oh! Kein Problem! Vielen Dank!“, verdattert nahm sie das riesige Paket an. Was da wohl drin war? Sie verabschiedete ihren älteren Nachbarn und ging eilig ins Wohnzimmer um das Paket zu öffnen. Und ließ sie sich erst sprachlos auf den Boden sinken.
„Ja ist denn Weihnachten?“, rief sie erstaunt als sie nacheinander ziemlich viel ihrer Kleidungsstücke und Schuhe aus dem Paket zog. Kleidungsstücke, die er ihr doch weggenommen hatte.
