Auf der Suche nach Weihnachten: 15. Dezember

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15. Nordpol

 

Währenddessen liefen die Vorbereitungen auf Weihnachten auf Hochtouren. Am Nordpol rannten die Packelfen geschäftig hin und her und verluden die Geschenke auf den Schlitten. Weitere Serviceelfen bereiteten die Hotelzimmer der Father Christmashelfer, Christkindhelfer und Santa Clauses, die aus aller Welt kamen, um mit ihren Schlitten an einem Abend um die Welt fuhren und allen Kindern auf der Welt die Geschenke verteilen wollten.

 

Es war wirklich ein Gerücht, dass es nur einer alleine schaffte. Und auch trotz allem, ohne Weihnachten würde es wahrscheinlich nicht möglich sein.

 

„Vielleicht können wir helfen?“, schlug der Nikolaus vor, als alle im großen Konferenzraum zusammen saßen und das Problem besprachen. Seine anderen Nikolaushelfer, die auch eingeladen waren, nickten ihre Zustimmung. „Wir sind immerhin schon fertig.“

 

„Das ist eine gute Idee!“, strahlte das Christkind. Und sofort wurden weitere Elfen abkommandiert weitere Schlitten mit Geschenken zu beladen. „Danke! Wir werden es aber nicht brauchen!“, kam es ruhig von Santa Claus. Dieser saß entspannt in seinem Sessel und knabberte an einer Zimtstange.

 

Ein erschrockener Aufschrei war die Antwort. „Ja aber wie sollen wir es ohne Weihnachten schaffen?“, rief einer der jüngeren Father Christmashelfer. „Mit Weihnachten!“, erklärte Santa Claus gelassen.

 

„Äh! Ich möchte dir nicht zu nahe treten…“, begann einer der anwesenden Santa Clauses peinlich berührt, ob der Tatsache, dass gerade sein direkter Chef anscheinend nicht so ganz auf dem Laufenden war. „…aber Weihnachten ist verschwunden!“

 

„Nein! – Nur weil Weihnachten nicht hier ist, ist es noch lange nicht verschwunden!“, Santa Claus griff wieder in einen der Süßigkeiten- und Plätzchenkörbe, die über die Tische verteilt waren  und holte sich eine weitere Zimtstange heraus.

 

Alle begannen aufgeregt durcheinander zu reden. Einige sprangen sogar auf und schrien Santa Claus direkt an. „Das kannst du nicht sagen!“  - „Weihnachten war immer am Nordpol und muss immer hier sein!“

 

„Quatsch!“, kam es immer noch ruhig und entspannt von Santa Claus, der an seinem Weihnachtspunsch nippte und sich entspannt zurück lehnte. „Weihnachten hat nie nur einem alleine gehört. Weihnachten war immer für alle da. Für uns, für alle Kinder auf der ganzen Welt. - Wie können wir erwarten, dass die Menschen an Weihnachten glauben, wenn wir selber es nicht tun?“, polterte er dann.

 

Betreten sahen sich alle Father Christmashelfer, Christkindhelfer, Nikoläuse und Santa Clause an.

„Santa Claus hat Recht!“, rief Father Christmas persönlich. „Wir müssen auf Weihnachten vertrauen!“, stimmte der Nikolaus zu.

 

Das Christkind flog hoch über allen und klingelte mit seinen Flügeln vor Freude.

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