Tristan, Kilian, Efterding und die Kobolde: 15. Zurück bei den Eltern
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- Kategorie: Tristan, Kilian, Efterding und die Kobolde
- Veröffentlicht am Mittwoch, 23. November 2011 08:24
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Nach der schönen Feier brachen alle auf. Kilian und Tristan mussten rechtzeitig zurück sein, bevor der Morgen anfing. Gut, dass am nächsten Tag Sonntag war, da viel es gar nicht auf, wenn Kilian und Tristan doch etwas länger schlafen würden. So ein Abenteuer in einer Zauberwelt ist doch sehr anstrengend. Nicht, dass noch Mama und Papa aufwachten und das Verschwinden der beiden bemerkten.
Tristan und Kilian verabschiedeten sich von ihren neu gewonnenen Koboldfreunden und machten sich mit Lucy und Oscar auf den Heimweg durch den Wald, über Klees Behausung und Papas Schrank ins Schlafzimmer.
Als beide rechts und links Papas Hosen spürten, wussten sie, dass sie angekommen waren. Leise öffneten beide die Tür des Schrankes. Im Schlafzimmer war noch alles dunkel. „Lasst mich vorgehen.“ flüsterte Oscar. Und das war das Letzte was Oscar so sagen konnte, dass es Kilian und Tristan verstehen konnten. Denn mit dem Austritt aus dem Kleiderschrank und Eintritt in die Welt der Menschen konnten Tristan und Kilian die sprechenden Tiere nicht mehr verstehen. Aber das Oscar voran ging war eine gute Entscheidung. Katzen sind sehr für ihre gute Sicht bei Nacht bekannt. Sicher und ohne etwas umzustoßen oder laute Geräusche zu machen erreichten die Kinder ihr Zimmer. Lucky legte sich auf seinem alten angestammten Platz vor den Schlaf- und Kinderzimmertüren und Oscar verschwand auf seinen Kratzbaum.
Tristan und Kilian gähnten, doch als sie sich ihre Schlafanzüge anzogen hielten sie erschrocken inne. Kilian war ja immer noch der sechsjährige Kilian. Dabei ist doch Kilian erst vier. Ein leises Klopfen am Fenster ließ die beiden zusammen fahren.
Sie gingen zum Fenster. Efterding schwebte leicht glitzernd vor ihrem Fenster. Schnell öffnete Tristan das Fenster und lies die kleine Blumenfee ein. „Ich habe vergessen, dass Kilian ja eigentlich viel jünger ist.“ sprach Efterding entschuldigend. „Gott sei Dank!“ Kilian war erleichtert. So schön es auch war, größer zu sein. Die Diskussion mit seinen Eltern wegen seiner Größe zu führen, dazu hatte er wirklich keine Lust. Wie bereits schon mal gesagt, manchmal sind Erwachsene einfach schwer von Begriff.
Efterding schwang ihren Zauberstab und feines Feenpulver rieselte auf Kilian herab. Tristan staunte, so etwas Schönes hatte er noch nie gesehen. Langsam erhielt Kilian wieder seine richtige Größe und die beiden Kinder konnten ins Bett gehen. Sobald sie die Kissen mit ihren Köpfen berührten waren sie schon eingeschlafen.
Mama und Papa freuten sich sehr, dass Tristan und Kilian bis um 9 Uhr keinen Mucks von sich gegeben hatten und auch in der Wohnung nichts angestellt hatten. Und als dann Mama und Papa sich allein um das Frühstück kümmerten, waren Tristan und Kilian sehr froh. Denn manchmal ist es auch einfach schön, das zu tun was andere einem sagen und man nicht selber entscheiden muss, was zu tun ist. Und da es Pfannkuchen gab, fühlten sich die beiden kleinen Abenteurer für ihre mutigen Taten mehr als belohnt.
Tristan, Kilian, Efterding und die Kobolde: 14. Die Blumenfee
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- Veröffentlicht am Mittwoch, 23. November 2011 08:23
- Geschrieben von Susanne
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„Tristan und Kilian!“ begann Efterding mit sanfter Stimme. „Ich danke Euch. Nur durch Euren Mut war es möglich mir meine wahre Gestallt wieder zu geben.“
Tristan und Kilian freuten sich sehr über das Lob. Kinder brauchen auch Anerkennung, genau wie wir Erwachsenen. Und so schlecht ist es auch nicht, hin und wieder ein kleines Lob loszuwerden. Das Gleiche gilt aber nicht nur für Erwachsene gegenüber Kindern, auch Erwachsene freuen sich sehr über ein Lob von den Kindern. Na ja, selbstverständlich freuen sich auch Kinder über ein Lob von anderen Kindern.
„Eine böse Hexe hatte mir den Stab geraubt und mich mit einem Fluch belegt.“ „Ich weiß es, ich weiß es!“ rief ein kleiner Kobold. Alle sahen ihn an. Der kleine Kobold war verlegen. So viel Aufmerksamkeit war er nicht gewohnt. „ IchkennedieSage!“ vor Aufregung sprach er ganz schnell und alle Wörter zusammen aus „Ichwußtenurnicht, dasssiewarist!“ „Welche Sage?“ fragte der Oberkobold. „Von der verwunschenen Blumenfee!“ langsam beruhigte der kleine Kobold sich wieder und rezitierte
EIN KASTEN SCHWARZ WIE DIE NACHT
WIRD NUR DANN AUFGEBRACHT
WENN BRÜDER DEN ZAUBER AUSSCHALTEN
INDEM SIE FRIEDEN HALTEN
SIE BRAUCHEN DAZU FÜNF STUND;
FREUNDE: EINE KATZE UND EINEN HUND
DIE FREUNDSCHAFT UND IHR WISSEN
WIRD KEINEN SCHLÜSSEL VERMISSEN
Tja, Tristan und Kilian hatten sich wirklich die ganze Zeit während ihres Abenteuers nicht einmal gezankt. Es waren genau fünf Stunden. Und Oscar und Lucky waren eine Katze und ein Hund. „Stimmt!“ bekräftigte die kleine Blumenfee. „Was macht eigentlich eine Blumenfee genau?“ wollte Kilian wissen. „Blumenfeen sind die Beschützer der Natur. Vor allem im Frühling fliegen wir herum und erwecken die Blumen zu neuem Leben. Helfen den Bienen die Blumen zu bestäuben. Ohne Blumenfeen wäre der Frühling nur halb so schön. Aber auch den Sommer unterstützen wir, durch unsere Hilfe wachsen Obst und Gemüse und im Herbst sorgen wir dafür, dass die Blätter abfallen und die Bäume und Pflanzen sich auf den Winter vorbereiten.“
„Du machst also meine Tomaten?“ fragte Tristan. Die Blumenfee nickte. „Und die Erdbeeren?“ fragt Kilian. „Was ist mit dem Katzengras?“ wollte Oscar wissen. Auch diese beiden Fragen bejahte die Blumenfee.
„Und Pizza?“ – das kam von Lucky. „Hunde fressen doch keine Pizza!“ staunten die Kobolde. „Warum nicht?“ fragte Lucky erstaunt. „Ist doch lecker!“ Und da, meine großen und kleinen Leser muss ich sagen: wo er recht hat, hat er recht!
„Aber Mäuse nicht, gell?“ das kam natürlich von Kilian.
Alle lachten. Gegen den entwaffnenden Charme eines kleinen Jungen kommen auch keine Blumenfee, kein Hund, keine Katze und auch kein Kobold an. Und als hätte das gemeinsame Lachen die verschiedenen Wesen einander näher gebracht, wurde nun das Abendeuter so richtig um das riesige Lagerfeuer der Kobolde gefeiert. Und den Kobolden war nun endgültig klar, wie lieb und gerecht Lucky war. Nur gegenüber denjenigen, die seinen Freunden etwas antun wollten, wurde er böse.
Tristan, Kilian, Efterding und die Kobolde: 12. Die Einigung
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- Veröffentlicht am Mittwoch, 23. November 2011 08:21
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„Wir müssen uns erst beraten!“ erklärte der Oberkobold und rief die anderen Kobolde zu sich.
Die Kobolde rotteten sich zusammen. Leider ein Stück weit weg von den Kinder und Efterding und den Tieren. Auch wenn alle noch so sehr lauschten und die Ohren aufsperrten drangen nur vereinzelte Worte an ihre Ohren. Sogar Lucky, der berühmt für sein Gehör ist, schnappte nicht viel mehr auf wie „aber grad in DER Stadt … so tolle Glitzerdinge… die vielen Kinder…Bedenke das Chaos! – Da fallen wir gar nicht auf.“
„MEINE SCHULSACHEN!“ rief Tristan erschrocken. „Was heckt ihr aus?“ bellte Lucky den Kobolden zu.
„Meine Kobolde haben Angst, wenn wir jetzt den Kasten rausgeben, wir bald gar nichts mehr wegnehmen dürfen!“ – „Ihr habt doch noch die Socken, die ihr aus der Waschmaschine rausklaut!“ bemerkte Oscar. Oh ja, wer hat sie nicht vermisst, die zweite Socke, die, wie durch Zauberhand, aus der Maschine verschwand? Der Oberkobold legte seine Stirn in Falten als er scharf nachdachte „Was ist mit den Sachen der Erwachsenen und den Spielsachen?“
„NEIN!“ riefen Kilian und Tristan gleichzeitig. „Mein Ball?!?!“ rief Lucky entsetzt. Oscar, der ja keine Spielsachen hatte, verdrehte die Augen, aber nur ganz kurz. Dann wandte er sich an Lucky und bemerkte trocken „Dann kriegste wieder einen neuen!“
„Na gut- okay“ stimmte Lucky zögernd zu „ABER!! Es werden keine nicht wirklich wichtigen Sachen wie z.B.: Geldbeutel, Schlüssel, Lieblingsspielzeug, Schmuck oder Familienerbstücke geklaut.“ gab Lucky mit fester Stimme und einem strengen Blick in Richtung Kobolde an. Oscar sprach weiter: „ Im Gegenzug dafür, sagen wir unseren Freunden und Balu, dass sie Euch in Ruhe lassen!“
„Ist das ein Angebot?“ fragten Tristan und Kilian gespannt.
Die Kobolde blickten sich an. Zögernd begannen einige zu nicken. „Dann gut – so sei es. Wir beschränken uns auf die nicht so wichtigen Sachen und dafür sind wir in Eurer Stadt ungestört?“ erkundigte sich der Oberkobold nur noch mal zur Sicherheit. Das hörte sich wirklich gut an. Denn ohne das ständige Lautschlagen der Hunde und dem plötzlichen Auftauchen von grünen Katzenaugen in der Dunkelheit, die ein Koboldherz schon mal ordentlich erschrecken können, hat man als Kobold doch viel mehr Spaß an den vielen schönen Gegenständen auf die die Menschen so viel Wert legen.
Lucky und Oscar und Tristan und Kilian nickten.
„Und jetzt?“ fragte Efterding hippelig. „Genau, gebt nun das Familienerbstück von Efterding heraus!“ bellte Lucky.
„Holt den schwarzen Kasten!“ befahl der Oberkobold zwei seinen Kobolden. Diese liefen sofort in die Hütte und kamen wenige Minuten später mit dem schwarzen Holzkasten zurück.
„Mein Familiengeheimnis!“ rief Efterding aufgeregt und sehr erfreut. Als die Kobolde sahen, wie sehr Efterding sich freute, diesen schwarzen Kasten wieder zu sehen, bekamen sie doch ein schlechtes Gewissen. Kobolde sind nicht von Natur aus böse, sie lassen sich einfach nur sehr leicht von schönen oder geheimnisvollen Dingen betören und wollen diese dann haben.
Tristan, Kilian,Efterding und die Kobolde: 13. Das Familiengeheimnis
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- Veröffentlicht am Mittwoch, 23. November 2011 08:22
- Geschrieben von Susanne
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Efterding nahm aufgeregt den schwarzen Kasten, den der Oberkobold ihr entgegen reichte in die Hände.
Tristan und Kilian waren ob der Freude von Efterding auch sehr gerührt und auch die Kobolde mussten sich ein zwei Tränen der Freude aus den Augen wischen.
Lucky und Oscar blickten wohlwollend herum.
„Mach ihn doch auf!“ rief Kilian ungeduldig. Tristan konnte vor Spannung nur nicken.
Efterding wandte sich an die beiden Jungs. „Das kann ich nicht!“ sprach sie. „Wieso denn nicht?“ fragte Tristan laut. Da hatten sie so viele Abendeuter bestanden und dann konnte Efterding den Kasten nicht öffnen? „Ich kann es nicht“, begann Efterding während sie, wie zum Beweis, an dem Kasten rüttelte, dieser aber nicht aufsprang „aber ihr könnt es!“ und gab den schwarzen Kasten den beide völlig verblüfften Jungs. „Doch erst müsst ihr ein Rätsel lösen.“ – „Natürlich, wenn es dir hilft dein Familiengeheimnis zu öffnen!“ erklärte Tristan bereitwillig.
„Die Frage ist aus dem Tierreich.“ erklärte Efterding. Tristan und Kilian sahen sich an. Das wird ja nicht so schwer werden, dachten sie bei sich. Sie lebten ja schon eine ganze Weile mit Hund und Katze zusammen. Vor Oscar hatten sie auch einen Hasen. Gespannt beobachteten die Kobolde, Lucky und Oscar Efterding und die beiden Jungs. Alle fragten sich, was das wohl für eine Frage sein würde.
„Warum streiten sich Hund und Katze?“ fragte Efterding Kilian und Tristan.
Tristan und Kilian sahen sich an. Es war ein Blick der Erleichterung. „Sie sprechen nicht die selbe Sprache!“ begannen beide gleichzeitig. Tristan fuhr fort: „ Katzen schnurren wenn sie sich wohl fühlen und Hunde Knurren, wenn sie sich ärgern.“ „Und Oscar wundert sich, dass Lucky seine Ohren anlegt und nicht aufstellt, dabei kann er das doch gar nicht, wegen seiner Hängeohren.“ sagte Kilian.
Oscar und Lucky waren sehr stolz auf ihre beiden jungen Herrchen und zum Beweis, dass die Frage richtig beantwortet war, sprang, wie durch ein Wunder der Deckel des Kastens, den Tristan und Kilian immer noch zusammen in den Händen hielten, auf.
Zunächst fiel ein heller Lichtschein aus dem Kasten, dann schwebte ein kurzer Stab heraus. An der Spitze des Stabes war ein heller Stern. Dieser Stab bewegte sich auf Efterdings ausgestreckte Hand zu. Und in dem Augenblick, als der Stab ihre Hand berührte erstrahlte Efterding.
„Oohhhhh“ Staunten die Kinder, die Kobolde und die Tiere. Und vor den Augen der Kobolde, Oscar, Lucky und Kilian und Tristan verwandelte sich Efterding in ein kleines Mädchen. Na ja, eigentlich nicht in eine kleines Mädchen. Efterding hatte den Kopf einer Katze und den Körper eines Mädchens und am Rücken waren Flügel wie bei Schmetterlingen zu sehen.
„Eine Blumenfee!“ riefen Kobolde und die Tiere ehrfürchtig.
Ja, und so war es. Efterding, war eine verzauberte Blumenfee. In dem schwarzen Kasten, war ihr Zauberstab gewesen, den ihr eine böse Hexe geraubt hatte. Da waren die Kobolde natürlich sehr froh, dass sie Efterding den schwarzen Kasten gegeben hatten. Kobolde sind doch auch Geschöpfte der Natur und lieben alles, was mit der Natur zu tun hat.
Tristan, Kilian, Efterding und die Kobolde: 11. Die Verhandlung
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- Kategorie: Tristan, Kilian, Efterding und die Kobolde
- Veröffentlicht am Mittwoch, 23. November 2011 08:21
- Geschrieben von Susanne
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„Was sollen wir jetzt tun?” Fragend blickte Oscar in die Runde. Da war guter Rat teuer. Die Kobolde und die Kinder sahen sich an. Klar war, dass die Kobolde nicht so einfach das Familienerbstück herausgeben würden und ebenso klar war, dass Tristan und Kilian ihre Freundin Efterding nicht so einfach im Stich lassen würden. Na ja und dass Lucky und Oscar sich nicht so einfach vertreiben lassen würden versteht sich von selbst.
Lucky, der durch sein bewegtes Leben als Straßenhund in Spanien schon einiges erlebt hatte begann die Verhandlung. „ Wir fordern das Familienerbstück von Efterding zurück.“ Aber so ohne Gegenleistung waren die Kobolde nicht bereit ihre Beute herauszugeben. „Und was haben wir davon?“ erkundigte sich der Oberkobold.
„Die Murmeln sind Zaubermurmeln und die können wir nicht hergeben.“ begann Tristan. „Ansonsten sind in unseren Taschen nur Hundekuchen.“ ergänzte Kilian.
„OH JA!!“ Lucky wand sich begeistert Männchen machend seinen beiden jungen Herrchen zu. Lucky ist, nebenbei bemerkt ein recht verfressener Hund. „Lucky!“ zischte Oscar „ Das ist doch jetzt nicht so wichtig. „Tschuldigung!“ Lucky war zerknirscht. Schwanz und Ohren vielen in sich zusammen. Aber Oscar hatte natürlich recht.
Der Oberkobold rief feixend: „Ohne Gegenleistung – kein schwarzer Kasten. Tut mir leid!“
Oscar, der ein sehr gerissener Kater war begann: „Macht einen ernsthaften Vorschlag! – Wie können wir sonst weiter verhandeln. Wenn ich weiter an eurer Ernsthaftigkeit zweifeln muss, werde ich einem guten Freund informieren müssen. Ihr wisst doch wo wir wohnen? Nicht war? Unser Nachbar Balu ist sicher gerne bereit uns bei den Verhandlungen zu unterstützen“ Oscar grinste.
Die Kobolde wurden ganz blass – bis auf ein paar ganz junge, denen der Name Balu nichts sagte. Doch der Oberkobold fragte mit zitternder Stimme: „Doch nicht der von Elfi?!?!“ der ganze Kobold war ein einziger zitternder Haufen Knochen und klappernden Zähnen.
Oscar und Lucky grinsten. „Doch!“ „Ihr kennt Balu?“ erkundigten sich Tristan und Kilian.
Der Oberkobold winkte ab. Es war ihm sichtlich unangenehm daran erinnert zu werden. „Lange Geschichte“ – Oh ja, das kann ich meinen Lesern bezeugen, doch wie heißt es schon in der „Unendlichen Geschichte“ von Michael Ende: Das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden.
Nun mischte sich Efterding in die Verhandlung ein. Mit großen Augen hatte sie die Verhandlung verfolgt. Und gerührt zwischen Lucky und Oscar und Tristan und Kilian hin und her geblickt.
Anfangs war sie doch etwas verzweifelt und wusste gar nicht was sie sagen sollte, um die Situation zu verbessern, aber nachdem sich die vier so für sie eingesetzt hatten, konnte sie sich auch nicht zurück halten. „ Ihr lieben Kobolde habt ein Einsehen – ich brauche mein Familienerbstück! – Bitte! Sagt mir, was können wir im Gegenzug für Euch tun?“ flehendlich wandte sich Efterding an die Kobolde. „Zudem verlange ich, dass ihr euch bei dem Klauen von Gegenständen zurückhaltet.“ wandte Oscar ein.
Kobolde sind im Grunde ihres Herzens keine unrechten Wesen, nur leider sehr an glitzernden Dingen interessiert, dass ihr Verstand manchmal aussetzt.
Doch der Zusammenhalt von Lucky und Oscar und Kilian und Tristan hatte sie sehr berührt.

