That is love 1.8

Teil 1.8

„Ja hallo?“, kam es verschlafen von Melanie

 

„Melanie, ich bin’s!“

 

„Sonja? Liebe? Was ist passiert?“ Melanie setzte sich alarmiert in ihrem Bett auf.

 

„Wir hatten einen furchtbaren Streit!“ Sonja schnäuzte sich.

 

„Weinst Du?“

 

„Ja!“ Sonja wimmerte.

 

„Was ist passiert? Soll ich vorbei kommen?“

 

„Sonja – Süße!? Sag was?“

 

„Bitte komm!“

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Patrick lag bereits im Tiefschlaf als es  an seiner Tür Sturm klingelte. Verschlafen sah er auf den Wecker: 2 UHR!! Derjenige, der da klingelte hatte besser eine verdammt gute Erklärung.

 

„ Verdammt! Ich komm‘ ja schon!“ Mit Bademantel und Gesundheitslatschen schlurfte Patrick zur Tür. Drückte den Summer und öffnete die Wohnungstür. Polternd und laut kam die Person in den dritten Stock.

 

„Ben?!“ Patrick war entsetzt. Ben war kreideweiß, die Augen blutunterlaufen, schwankend. Patrick sprang ihm entgegen als er über die letzte Stufe stolperte. Wich dann leicht wieder zurück.

 

„Puhh! Du stinkst! – Wo kommst du denn her?“

 

„Weissdu  – ich weissnichmehr  – Danke!“, sagte Ben als Patrick in stützend in seine Wohnung brachte.

 

Patrick führte Ben ins Badezimmer und setzte ihn auf den Toilettensitz. Ben fiel gleich zur Seite, was aber nicht weiter schlimm war,  da Patricks Badezimmer sehr klein war und die Wand gerade mal 10 cm entfernt.

 

„Weiß Sonja wo Du bist?“

 

„Hrmbf! – Nö!“

 

„Ich ruf sie an!“

 

„Wieso? Dieschläftschon – jawoll!“

 

Patrick schüttelte den Kopf.

 

„Ichbinderschiefeturmvonpisa! – Armer Turm, so schief so schief! – Weissdu wie so ein Turm sich fühlt?“, Ben stand auf. Schwankte und Patrick stützte ihn wieder.

 

„Nein“

 

„Total schief!“, lallte Ben und grinste während er  mit dem Zeigefinger an Patricks  Brust tippte. Er führte Ben wieder auf den Toilettensitz zurück, der sofort wieder schief gegen die Wand fiel.

„Bleib sitzen, Ben! – Ich hol dir was zu trinken.“

Patrick brachte Ben ein großes Glas Wasser. Ben trank es aus und schüttelte sich.

„Wasser mein Freund! – Du bist wirklich mein Freund – aber ein Wiskywärmirliba!“ Ben grinste.

 

„Meinst Du nicht, dass Du schon genug Whisky in Dir hast?“, gab Patrick trocken zurück. Ben schüttelte den Kopf. Hätte er wohl besser nicht getan, denn da:

 

„Ich glaub mir wird schlecht!“  Patrick half Ben den Kopf übers Waschbecken zu halten. „Das ist wirklich der Vorteil an einem kleinen Bad. Man kann problemlos vom Klo ins Waschbecken kotzen.“, stellte Ben fest. Patrick hievte Ben unter die Dusche und drehte den Hahn auf.

 

„Schpinst Du! Es ist kalt!“

 

„Dann kommst Du wieder zur Besinnung! Mensch Ben! Du warst das letzte Mal bei Deinem Abschluss so besoffen!“

 

„Kalt! Sie ist genauso kalt!“, winselte Ben.

 

„Wer? Sonja?“

 

Ben nickte. „Ich war so sauer!“ Ben sah in seinen Schoß „Und sie sah mich so an …so- die Erde dreht sich – weissdu?“

 

„DAS kann ich mir vorstellen – wär ja schlimm wenn sie sich nicht mehr drehen würde!“, kommentierte Patrick trocken den Themenwechsel.

 

„Mein Freund – Du bist weise!“, stellte Ben fest. „Endlich siehst du es ein!“, Patrick grinste.

 

Dann war er still. Patrick hievte seinen Freund wieder aus der Wanne, abtrocknen konnte sich Ben selber aber der Weg vom Bad zum Bett in einen von Patricks Schlafanzügen war wieder schwer.  „Keine Wand zum abstützen.“, murmelte Ben und schüttelte den Kopf.

„Ja, man kann nicht immer überall Wände haben.“

 

„Manche Menschen haben nur Wände um sich – da rennt man sich den Schädel ein. Und die Wunde ist ihnen ganz egal – jawoll!“

 

„ Leg Dich jetzt hin und schlaf!“

 

„Du bist ein echt guter Kumpel!“ Ben drehte sich auf die Seite und schlief ein.

Patrick verließ sein Schlafzimmer, schloss die Tür und setzte sich auf die Couch im Wohnzimmer und nahm das Telefon in die Hand.

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