Auf der Suche nach Weihnachten Teil 22

22. Finale Teil 1

„Ist das herrlich!“, rief Filomena schwärmerisch und tanzte beschwingt durch den Schnee, der über eine weite Fläche herrlich in der Nacht glitzerte. Eris trat unruhig von einem Fuß auf den anderen. „Ich finde es ist kalt!“, murrte er. „Du hättest dir eben Handschuhe mitnehmen und anziehen sollen.“, kam es forsch von John, dem das Murren und Knurren des Menschen langsam auf die Nerven ging. „Du kannst meine haben!“, bot Filomena gutmütig an, die neben ihren Fingerhandschuhen noch Halbhandschuhe anhatte und Eric eben diese anbot. „Ich dachte eben, dass wir am Südpol uns eher drinnen aufhalten würden.“, bemerkte er, nur um Recht zu behalten. Flerk verdrehte die Augen und Filomena lachte. „Also, wo ist jetzt das Quartier von den Elfen?“, beschloss Eric von sich abzulenken. „Da lang!“, John deutete in eine Richtung, nachdem er kurz die Sternenkonstellation überprüft hatte. „Na dann auf!“, Filomena ging sofort los, direkt von Flerk begleitet. Gefolgt von John, der dem Geschnatter der Frauen entkommen wollte und weiter abgeschlagen, wie immer etwas mürrisch – Eric. ++ Nikolaus saß mit Decken zugedeckt im Schlitten von Santa Claus, der so nett war und Nikolaus sein Gefährt zu leihen weil er es momentan nicht benötigte, und die Renntiere rannten so schnell wie sie konnten durch den Himmel. Sie mussten höllisch aufpassen, nicht von einem Flugzeug überfahren zu werden. Er überlegte schon, was ihn am Südpol erwartete. Lange war er nicht mehr dagewesen. Und leider hatten sie sich nicht von allen Elfen im Guten getrennt. Enzel war einer davon. ++ „Wir sind da!“, rief John strahlend, nachdem sie einige Kilometer weiter endlich vor einem großen glitzernden Gebäude standen. „Wow!“, Filomena war beeindruckt. „Ja, hier hatten wir mal gelebt und gearbeitet, wobei ich sagen muss, am Nordpol ist wesentlich größer!“, Flerk konnte einen gewissen Stolz nicht unterdrücken. „Kann man da auch reingehen?“, erkundigte sich Eric nach einer Weile. „Mir ist…“, begann er. „…KALT! Wissen wir!“, wurde er von den anderen unterbrochen. „Ich meine ja nur, hier draußen können wir für Weihnachten nicht viel tun.“, murmelte Eric. „Dann lasst uns gehen!“, entschlossen trat Flerk auf die große Eingangstür zu. „Halt!“, rief Eric. „Was ist denn jetzt?“, kam es ungeduldig von Flerk. „Erst willst du reingehen und dann auf einmal…“, John schüttelte ärgerlich den Kopf. „Nein! Er hat recht!“ Filomena schlug sich auf Erics Seite. Erstaunt sah dieser sie an. „Ja ja, wenn wir einfach so reingehen – ist das nicht verdächtig? – Immerhin sind Erich und ich keine Elfen.“ John und Flerk sahen Filomena an. „Na ja, manche von uns sind auch größer…“, warf John ein. „Ach ja? Sehe ich etwa aus wie ein Elf?“, polterte Eric. Die Elfen und Filomena sahen zu ihm hoch. Filomena grinste. „Eben!“, erklärte sie dann.

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