Auf der Suche nach Weihnachten Teil 21

21. Nordpol

Das Christkind, Santa Claus und der Nikolaus sahen neugierig über Father Christmas Schulter. „Wie ihr sicherlich wisst, hat Elvin mir etwas über Computer erklärt – und als ich mir einen Ordner anlegen wollte…habe ich das hier gefunden!“, Father Christmas fuhr mit der Maus über den Bildschirm, klickte diverse Überordner und hatte endlich gefunden was er suchte und dann zeigte er seinen Weihnachtskollegen was er entdeckt hatte.

„Oh nein!“, rief das Christkind. „Wie kommt der denn dahin?“ – „Jeder von uns vieren und den Elfen hat Zugriff auf das, was Elvin <Server> genannt hatte, und wir können uns Ordner anlegen und da habe ich den Ordner von Enzel gefunden.“

„Enzel? – Ich dachte der wäre am Südpol geblieben?“, wunderte sich der Nikolaus. „Ist er auch, ist er auch, aber wie gesagt, jeder Elf hat Zugriff und normal wäre es mir auch egal gewesen, aber seht nur dieses Dokument an…“, Father Christmas klickte wieder und ein Worddokument wurde geöffnet und alle konnten lesen was da stand:

Filomena Kramer

Eric Matthis

„Wie kommt der an die Namen?“, Santa Claus war besorgt. Wenn Enzel wusste wer das gute und das böse Kind war…“Warum war es dann so wichtig, dass er sich die Namen aufschreibt?“, warf der Nikolaus in die Runde. „Oh nein! Ob er etwas weiß?“, erschrocken schlug das Christkind die Hände vor den Mund.

„Wir müssen sofort Flerk und John warnen – sie müssen vorsichtig sein – wenn Enzel etwas mit der ganzen Sache zu tun hat – nicht auszudenken!“, Father Christmas.

„Vielleicht hat er sich aber geändert?“, wagte der Nikolaus einzuwerfen. „Pah!“, polterte Santa Claus. „Der ändert sich nicht. Und wie erklärst du dir sonst, dass er einen Ordner anlegt mit den beiden Namen? Er kann sich doch denken, dass wir es auch sehen können!“, meinte Father Christmas. „Das glaube ich nicht! – Wir hatten uns noch nie dafür interessiert und Enzel wusste es auch. – Und darauf hat er sich verlassen!“ Das Christkind flatterte über den Köpfen seiner Kollegen hin und her.

„Dann müssen wir Flerk und John warnen.“ Entschlossen nahm das Christkind den Kommunikator in die Hand und versuchte mit Flerk und John Kontakt aufzunehmen.

<Der Gesprächsteilnehmer ist momentan leider nicht erreichbar. Wird aber per Shortmessage über Ihren Kontaktversuch verständigt.> erscholl die freundliche Computerstimme im Kommunikator.

Das Christkind, Santa Claus, der Nikolaus und Father Christmas wechselten besorgte Blicke. „Was meint ihr was das zu bedeuten hat?“, wollte Santa Claus dann wissen. Die anderen drei zuckten mit den Schultern.

>Poch, poch<, es klopfte an der Tür.

„Herein!“, befahl Father Christmas alleine, es war ja immerhin sein Büro.

„Father Christmas?“, Elvin trat zögernd ein. „AH – Elvin, was gibt es?“ – „Ich wollte nur sagen, ich habe hier diese Email von Flerk und John erhalten, d.h. nicht direkt von Flerk und John, zumindest ist es ein anderer Absender, aber …“- „Zeig‘ her!“ Ungeduldig riss Father Christmas das Blatt aus Elvins Hand.

Liebe Chefs,

wir werden jetzt nicht mehr erreichbar sein. Wir haben Weihnachten gefunden und machen uns sofort mit dem guten und dem bösen Kind auf den Weg. Die E-Mail schickt dir das böse Kind – er ist gar nicht sooo böse, wie er tut, vielleicht können wir ja doch ein Geschenk einplanen, deswegen ein cc an Elvin – Elvin leite schon mal alles in die Wege.

Jedenfalls, Weihnachten ist am Südpol und wir begeben uns jetzt gleich dort hin.

Weihnachtliche Grüße Flerk und John

„Ich werde sofort zum Südpol aufbrechen – ich bin ja hier fertig!“, entschlossen schritt der Nikolaus auf die Tür zu. Die anderen nickten ihm zu.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *