Auf der Suche nach Weihnachten Teil 20

20. Eric

 

„Ja!“, rief Eric triumphierend. „Aber das sind doch nur Zahlen?“, John sah ihn enttäuscht an. Eric nickte eifrig – aber das genau ist es doch – es ist ein Code…“ – „Und du kannst ihn lesen!“, rief Filomena begeistert. Dieser strahlte. „Noch nicht, aber ich habe da was…“, nachdenklich sah er sich um und ging dann kurzentschlossen zum Fenster. „Bin gleich wieder da!“, und schon war er über den Balkon und sie hörten gegenüber eine Scheibe zerschlagen.

Filomena und die beiden Elfen sahen sich erstaunt an. Währenddessen durchsuchte Eric in seiner Wohnung seine Schubladen. Dann hatte er anscheinend gefunden was er suchte und mit einem kleinen schwarzen Kasten in der Hand kehrte er in die Wohnung von Filomena zurück. Er steckte den Kasten an Filomenas Laptop an, klappte diesen auf und eine Weltkarte erschien.

„Was ist das?“, Filomena trat neugierig näher. „Nichts, nur was ich mal gebaut habe…- so, dann hier…“, konzentriert klickte er verschiedene Fenster an, markierte den Code und kopierte ihn und sendete ihn. „Aber…so können wir herausfinden, wo die Nachrichten von Weihnachten herkommen….“, murmelte er, vor sich hin. Flerk, John und Filomena sahen gebannt über seine Schulter, als sich im kleinen Kasten über der Weltkarte ein kleiner roter Punkt zeigte, der über den Bildschirm lief. So, als würde er etwas suchen. „…und dann finden wir Weihnachten!“, Flerk klatschte vor Begeisterung in die Hände und hüpfte vor sich hin. Eric nickte und grinste.

„Da!“, John sah auf als, der Punkt stehen blieb. „Oh nein!“, Flerk, die eben noch fröhlich lachte, wurde ganz blass. „Alles ok?“, erkundigte sich Filomena. „Das gibt es doch nicht!“, murmelte John.

„Was ist?“, Eric sah die beiden Elfen an. „Weihnachten ist am Südpol!“, kam es von Flerk tonlos.

Eric und Filomena sahen die beiden fragend an. „Früher, als Weihnachten bzw. die großen vier noch viel populärer waren, hatten wir eine – wie heißt es in eurer Welt doch gleich? – eine Filiale am Südpol. Die großen vier waren daher einmal am Südpol und auch am Nordpol.

Doch als sich die Zeit wandelte, beschlossen wir, uns auf dem Nordpol anzusiedeln und auch Weihnachten, welches früher in der ganzen Welt umherstreifte, schloss sich uns an. Seither leben die großen vier, wir Elfen und Weihnachten eben am Nordpol, erledigen da unsere Arbeit.

Doch einige Elfen hatten es sich schon am Südpol häuslich eingerichtet. Was ja nicht so schlimm gewesen wäre, doch wurden sie unzufrieden und schlossen sich zusammen. Sie wollten das Weihnachtsfest zu boykottieren. – Bis jetzt ist es ihnen noch nicht gelungen…aber jetzt haben sie
Weihnachten.“, schloss sie dann leise. John nickte.

„Na dann auf zum Südpol, lasst uns Weihnachten holen und alles ist gut!“, erklärte Filomena. „Klar! Ist ja kein Problem mal kurz ein paar Tage vor Weihnachten zum Südpol…“, begann Eric trocken. „Wenn du nicht meckern kannst, fühlst du dich nicht wohl, oder?“, unterbrach ihn Filomena. Sie schüttelte mahnend ihren Kopf.

„Oh wir haben doch unseren Transporter – da geht es ganz leicht.“, meinte John. Flerk nickte. Beide sahen die Menschen bittend an.

„Ach wir sollen mitkommen?“, Eric klang ungläubig. „Na klar!“, rief Filomena. „Aber wieso? – Sie wissen doch jetzt wo Weihnachten ist…“ – „Aber sie haben Weihnachten noch nicht – und wir sind nun mal das gute und das böse Kind!“, stellte Filomena fest. „Und deswegen müssen wir mit?“, Eric wollte noch nicht nachgeben. „Natürlich- und auch weil Freunde einander helfen – und es ist doch bald Weihnachten.“, Filomena hackte ihn unter und beide traten zu den beiden Weihnachtselfen. Eric seufzte. „Auf zum Südpol“, erklärte er wenig enthusiastisch.

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