Auf der Suche nach Weihnachten Teil 19

19. Filomena

 

Filomena war in der Küche und machte etwas zu essen, nachdem sie kurz einkaufen war. Eric saß an ihrem Laptop und tippte irgendwelche Tastenkombinationen, gefolgt von gespannten Blicken der zwei Elfen. Fast war es schon friedlich. Sie musste kichern. „Was ist denn so komisch?“, kam es von Flerk.

Filomena schrak zusammen. „Hast DU mich jetzt erschreckt – ich dachte ihr wolltet Eric helfen?“ – „Ich glaube der braucht keine Hilfe.“, kam es von Flerk als sie auf die Küchenanrichte sprang. „Stimmt – er scheint sich da recht gut auszukennen.“, stimmte Filomena zu. „Aber jetzt möchte er gerne eine Tasse Kaffee, wenn es keine Umstände macht…“ – „Na ich glaube er hat es wohl etwas anders formuliert.“, Filomena grinste, als sie den verlegenen Blick von Flerk bemerkte.“ Aber wenn er Kaffee will, dann soll er ihn bekommen.“

„Ich könnte gut auf ihn verzichten…“, begann Flerk und schlug sich dann erschrocken die Hand vor den Mund. „Ach Flerk, sei nicht so hart zu ihm – ohne ihn hätten wir bestimmt keine Chance an Weihnachten heranzukommen.“ – „Ich weiß, aber er ist so, so,….“, Flerk kämpfe mit sich und dem Wunsch über jemanden schlecht zu reden. „So mürrisch? Negativ?“, Filomena zog die Augenbrauen hoch. Flerk nickte verlegen.

„Ach ich glaube er hat nur Hunger!“, Filomeno hob eine große Platte mit Brot und Wurst und Gemüse hoch trug sie zu Eric und John. Erster war immer noch mit Tippen und Klicken beschäftigt, während John ihn fasziniert beobachtete. „So was brauchen wir auch!“, erklärte er begeistert. „Glaub mir, wie einfach die ganzen Wünsche zu ordnen sind!“

„WAS? – Und ich dachte ihr sucht Weihnachten!“, rief Flerk vorwurfsvoll. „Tun wir auch!“, erklärt Eric, „Aber ich habe John nebenbei auch noch andere Dinge erklärt.“

„Da soll mal einer sagen, dass Männer nicht multiktaskfähig sind!“, sie zwinkerte Eric zu, der sie verwirrt ansah. „So, jetzt aber erst mal eine Pause.“ Sie hob den Teller hoch. Und alle nahmen um die Matratze Platz. „Wo ist der Kaffee?“, erkundigte sich Eric. Filomena seufzte und wandte sich an Flerk. „Schade! Er hat es gemerkt!“. Sie stand auf und holte das Gewünschte.

„Habt ihr schon was gefunden?“, wollte Flerk neugierig wissen. „Noch nicht, ich lasse gerade ein Programm laufen, mit dem man Verbindungen checken kann.“, erklärte Eric. „Geht das denn so einfach?“, erkundigte sich Filomena besorgt. „Es geht alles!“, kam es trocken von Eric. „Natürlich nicht soo einfach, aber wenn man ein bisschen sucht und weiß, wen man kontaktieren kann…“, er grinste stolz. Filomena lächelte. Sie konnte sich fast vorstellen, wie er als Kind gewesen war.

„Du hast doch niemanden davon erzählt?“, rief Flerk entsetzt. „Niemanden, der mich nicht für total verrückt halten würde – und außer euch ist da keiner!“, Eric nippte an seinem Kaffee. Flerk und John sahen sich erleichtert an.

„Und was machen wir dann, wenn wir wissen wo Weihnachten ist?“, wollte Filomena wissen. „Dann gehen wir hin und holen Weihnachten raus.“, erklärte John einfach. „Hm – wenn es so einfach ist – wir wissen ja gar nicht wo Weihnachten ist und ob wir dann auch noch rechtzeitig hinkommen und….“ – „Halt den Mund Eric!“, wurde er hart von Filomena unterbrochen.“ Sei doch nicht immer so negativ!“, rief Flerk. Und schon war der Moment wieder vorbei. Eric war wieder er selbst.

„Einer muss doch die Realität im Auge behalten!“, beschwerte sich Eric. „Ach und derjenige bist du?“, Filomena baute sich vor ihm auf. Was sich etwas komisch anmutete, weil sie fast zwei Köpfe kleiner war als er. „Du bist es ganz sicher nicht!“, er verschränkte die Arme vor seiner Brust.

>< Sie haben einen Nachricht erhalten >< erklang es vom Laptop. Neugierig traten alle näher.

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