Abenteuer in anderen Welten Teil 22

Teil 1/ Teil 2/ Teil 3/Teil 4/ Teil 5/ Teil 6/ Teil 7/ Teil 8/ Teil 9/ Teil 10/ Teil 11/ Teil 12/

Teil 13/ Teil 14/ Teil 15/ Teil 16/ Teil 17/ Teil 18/ Teil 19/ Teil 20/ Teil 21

Teil 22

Eilig machten sich der Junge, sein Hund und die kleine rote Tigerkatze sich auf dem Weg zum geheimen Treffpunkt. Sie mussten sich beeilen, denn Lothar und der Katzenkönig hatten schon einen großen Vorsprung.

 

Sie durchquerten den Eingang zur Katzenstadt und befanden sich nun in den Tunneln der unzähligen Wege in die verschiedenen Welten. Sie hofften sehr, den König und Lothar noch rechtzeitig zu treffen. Schweigend hingen alle drei ihren Gedanken nach während sie schnell und zielstrebig durch die Tunnelfluchten wanderten.

 

Flor hatte einen kleinen Leuchtstein dabei und so sahen sie wo sie hin mussten. Lucky und Tristan hätten sonst einige Probleme der kleinen Tigerkatze zu folgen. „Manchmal ist es doch praktisch eine Katze zu sein.“ erklärte Flor.

 

Tristan war etwas verwirrt, da der Weg etwas anders aussah als der Weg zur Welt der Katzen. Anstatt der hellen Wände und dem leichten Licht und den Wandverzierungen war es hier düster. Tristan leuchtete mit dem Leuchtstein die Wand an. Die Wand war auch nicht glatt sondern sehr holprig – lange Wurzeln, anscheinend von den über der Erde wachsenden Bäumen waren zu sehen. Tristan schwenkte den Leuchtstein hier hin und dort hin um nur irgendetwas zu sehen, außer dem Steinweg auf dem er, Lucky und Flor entlang wanderten.

 

Tristan war erstaunt, lauter gelbe Steine waren nebeneinander ausgelegt. Er erinnerte ihn an eine Geschichte, die er mal von seiner Patentante über einen Film gehört hatte. Es ging auch um einen Weg und einen Zauberer. Tristan hoffte nur, dass es keine Zauberer gab. Da würde dann doch den kürzeren ziehen. Aber wer weiß was es sonst noch für Welten gab. Von der Welt der Kobolde und Katzen und Hunde hatte er auch nichts gewusst und sie waren trotzdem da.

 

Was machen wir, wenn wir den König erreicht haben?“ fragte Tristan. „Dann sind hoffentlich die Abgesandten der Hunde auch da und können uns helfen.“ meinte Flor. „Na hoffentlich sind die wirklich auf unserer Seite.“ knurrte Lucky. Fragend sahen Tristan und Flor ihn an. „Nun ja, genau wie es bei euch Katzen Hundegegner gibt wie Lothar, gibt es unter uns Hunden, leider, auch Hunde, die lieber für sich in unserer Welt leben würde.“

 

„Solche gibt es wahrscheinlich überall.“ bemerkte Tristan. Doch dann hielt er plötzlich inne. Aus der Ferne der Tunnel kam ein Lichtschein auf sie zu. Sollten das der König und Lothar sein? Oder gar die Abgesandten der Hunde? Der Junge, der Hund und die Katze zögerten kurz, nahmen aber dann ihren ganzen Mut zusammen und gingen auf die Schatten zu. „Flor – es ist besser, wenn du hinter uns gehst!“ flüsterte Tristan. „Wenn es tatsächlich Lothar und der König sind ist es nicht so klug, wenn du da bist.“ ergänzte Lucky. Flor nickte zitternd und ging hinter Lucky her. Vorsichtig näherten sich Tristan und Lucky und Flor hinter Lucky den Schatten. Eine kleine Lichtquelle wurde hin und her geschlenkert und sie erkannten drei Gestalten. Eine kleine auf vier Füßen, aber kleiner als ein Hund und die andere Gestallt ging aufrecht. Als sie dann auch noch einen flatternden Schatten in der Luft erkannten, wussten Tristan und Lucky, das es nicht Lothar und der Katzenkönig waren. Aber auch die Abgesandten der Hunde konnten es nicht sein – oder? Wer trieb sich noch in den Tunneln herum?

„Was machst DU denn hier?“ rief Tristan erstaunt, als er erkannte, wer da mit der Laterne vor ihm stand. Er konnte es nicht vermeiden einen kleinen Seufzer der Erleichterung auszustoßen.

Teil 23

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *