Abenteuer in anderen Welten Teil 20

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Teil 20

Tristan und Flor sahen Lucky an. Er hatte recht. Sie konnten den König wirklich nicht in die Falle laufen lassen. „Wenn er überlebt, glaubt er, wir haben gelogen und die Hunde planen einen Angriff und wenn er stirbt meinen es die anderen Katzen und Lothar wird alles dazu tun, dass es zum Kampf kommt.“ rief Tristan erschrocken. „Und er wird seinen rechtmäßigen Anspruch geltend machen!“ erklärte Flor. „Geht dass den überhaupt? Immerhin bist du ja ein Kind vom Katzenkönig?“ wollte Lucky wissen. Flor schüttelte energisch den Kopf. „Ja, ich bin ein Kind vom Katzenkönig, aber es hat immer der älteste Nachfolger des ursprünglichen Königs ein Anrecht auf den Thron. Dass kann Georger oder ein Silvaner sein. Wir Silvaner hatten in den letzten Jahren immer Glück, dass wir die ältesten Nachfolger hatten.“ erklärte Flor.   Tristan, Lucky und Flor verfielen in ernstes Schweigen. Was konnten sie nur tun? Eines war auf alle Fälle klar: sie konnten den König nicht in die Falle laufen lassen! Und Sie konnten es nicht riskieren, dass es wieder zum Kampf zwischen den Welten kam.   Plötzlich sprang Tristan auf. „Wir müssen die Hunde warnen! Wir müssen unter den Hunden im Hunderat jemanden finden, der auf unserer Seite ist und der muss dann zum Treffpunkt kommen und alles erklären!“ erklärte er begeistert. Lucky sprang ebenfalls auf und auch Flor zeigte sich erfreut. „Das ist eine gute Idee!“   „Kommt wir müssen uns beeilen!“ rief Tristan und wollte losstürmen. „Halt!“ rief Flor. Erstaunt sah Tristan Flor an. „Wieso? – Der König und Lothar sind schon unterwegs und wir müssen noch einen Hund finden, der uns bestätigt!“ wollte Lucky wissen. „Aber wir wissen doch gar nicht wo das Treffen stattfindet, sprich wohin Lothar meinen Vater führt.“ gab Flor zu bedenken. „Da hast du recht!“ knurrte Lucky. Wie konnte er das nur  vergessen! Nun hellte sich Flors Gesicht auf. „Ich weiß, wer uns helfen kann! – Kommt mit!“ rief Flor und sprang davon. Tristan und Lucky hinter her.   Die kleine rote Tigerkatze, der Hund und der Junge erreichten wieder den Baum des Katzenkönigs und gingen in den Raum, in dem vorher der Rat des Katzenkönigs versammelt war. Dort war eine große fluffige orangefarbene Katze damit beschäftigt, alles wieder aufzuräumen. „Coleen! Wir brauchen deine Hilfe!“ Flor kam direkt zum Ziel. „Flor mein Kleiner – was ist denn passiert?“ fragte Coleen. „Wir müssen unbedingt wissen, wo Vater hingegangen ist –ich muss ihm was sagen. Es könnte ihm im Argument mit den Hunden helfen!“ erklärte Flor. „Aber Flor, da es ein geheimes Treffen ist, weiß keiner wo es stattfindet.“ warf Coleen ein. „Aber keine Sorge, Lothar ist ja dabei, da kann nichts schiefgehen.“ dir orangefarbene Katze wandte sich wieder ihrer Arbeit zu. „Also weißt du wo das Treffen ist?“ wollte Lucky wissen. Er wedelte wieder mit dem Schwanz. Skeptisch sah ihn Coleen an. „Ja – aber ich darf es eigentlich nicht wissen!“ rief sie ängstlich aus. „Coleen?“ Tristan trat vor und strich der Katze leicht über den Kopf und graulte sie unter dem Kinn. Die Katze legte sich genüsslich in die Zärtlichkeit und schnurrte. „Du musst uns helfen, bitte. Es ist sehr wichtig.“   Coleen seufzte, als Tristan die Hand weg nahm. „Ihr wisst es nicht von mir?“ stellte sie fest. Lucky, Tristan und Flor nickten. Coleen seufzte wieder und erzählte den dreien, was sie wusste. Sie erzählte von dem Treffpunkt, wie sie davon erfahren hatte – sie hatte zufällig Lothar belauscht – und dass sie auch von der Hundedelegation wusste, die tatsächlich auf dem Weg zu diesem Treffpunkt war. „Oh je, das ist ja noch viel schlimmer als wir dachten.“ jammerte Flor.   Eilig machten sich daher Flor, Tristan und Lucky auf den Weg, um den Katzenkönig zu retten und einen Kampf zu verhindern.

Teil 21/

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