Abenteuer in anderen Welten Teil 2

Teil 1

Teil 2

Tristan kam von seinem Freund zurück und wurde gleich mit Lucky zum Gassi gehen geschickt. Er schmollte. Immer musste er mit Lucky Gassi gehen. Hätte das nicht Kilian tun können? Der war den ganzen Tag zu hause. – Eigentlich! Da fiel ihm auf, dass er Kilian kaum gesehen hatte.

Tristan zuckte mit den Schultern und schnappte sich die Leine. Lucky sprang begeistert an ihm hoch. „Lucky – Sitz!“ befahl Tristan und der Hund gehorchte und sah ihn mit begeisterten Augen an. Na da hatte es sich doch wieder gelohnt. Tristan legte Luck Leine an und beide verschwanden unter Luckys fröhlichem Gebell auf die Straße. Es war ein relativ warmer Tag und Tristan genoss es draußen an der Luft und in Bewegung zu sein.

Lucky und Tristan wanderten durch einen Waldweg an einem Bach entlang. Lucky wurde von der Leine gelassen und durfte, ganz seinem Hundetrieb, herumtollen und spielen. Der Junge hatte einen Tennisball mitgenommen, den er immer wieder wegwarf und Lucky rannte diesem begeistert nach. Es war wirklich ein schöner Tag. Später kam Tristan dann auf die Idee mit einem  Wettrennen. „Lucky-  ich gebe das Kommando und dann rennen wir beide los – bis zu dem großen Baum!“ er nickte seinem Hundefreund zu. Lucky sah Tristan an, als würde er genau verstehen was er sagte und stellte sich neben den Jungen in Position. Auch Tristan war bereit – er gab das Kommando: „Auf die Plätze – fertig – loos!“ Kaum hatte Tristan den Satz beendet sprinteten beide los. Tristan gab sein bestes. Aber es war ganz klar, das Lucky bei diesem Wettrennen die sprichwörtliche Schnauze vorne hatte.

Der Hund erreichte den Baum als erstes und hielt an, drehte sich um und wartete bis Tristan ebenfalls am Ziel ankam. Es sah aus, als würde Lucky grinsen. Tristan schüttelte den Kopf. Hunde grinsen doch nicht? – Oder? Skeptisch sah Tristan seinen Hund an. Lucky legte den Kopf schief und sah den Jungen ebenfalls an. „Wau!“ bellte Lucky.  Tristan lachte, hob eine Hand und streichelte Lucky über den Kopf. „Ja – du bist der Sieger! Da bin ich aber stolz auf dich! Aber wir sollten jetzt langsam zurück gehen. Es gibt bald Mittagessen.“

 

Tristan nahm den Tennisball und warf ihn wieder weit weg und ehe er es sich versah, flitzte Lucky an ihm vorbei hinter dem Ball her. Stolperte über seine Beine und rollte über den Ball und die Böschung hinunter…und war verschwunden.

 

„Lucky?“ rief Tristan leicht besorgt als Lucky nicht mehr auftauchte. „Lucky – wo bist du?“ Tristan rannte zu der Böschung und sah hinab. Es ging schon sehr steil hinab. Doch von seinem Hund war nichts zu sehen. Komisch? Zumindest hätte er den Hund irgendwo sehen müssen. Tristan beschloss die Böschung vorsichtig herunter zu gehen. Er stützte sich mit einer Hand am Hang und balancierte mit der anderen aus. Plötzlich stutzte er – was war denn das? Da war ja ein Loch oder ein Eingang zu einer kleinen Höhle. Gerade groß genug, dass er auch im knien hineinpassen würde. Neugierig ließ sich Tristan auf die Knie runter und sah in die dunkle Höhle hinein – als ihn eine kalte Hundeschnauze von dem Loch aus an stupste. „Uah! – Lucky! Wo kommst du denn her?“

 

Lucky sah den Jungen an, als würde er sagen wollen: „Na aus der Höhle – von wo sonst?“ – „Weißt du wo es da hin geht?“ Lucky schüttelte sich. „Das dachte ich mir. – Hey – das können wir ja später noch erforschen!“ rief er dann begeistert aus.

 

Doch jetzt war es höchste Zeit heim zu gehen. Mama machte Apfelküchle und die aß Tristan ganz besonders gerne.

Teil 3

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