Abenteuer in anderen Welten Teil 19

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Teil 19

Gemütlich lagen Rudi, Oscar und Kilian auf dem Boden. Andreas hatte es sich auf Kilians Schoß gemütlich gemacht. Er traute dem Jungen doch mehr als den Tieren. Der Bobtail, der sich als Luis vorstellte, setzte sich vor seine Gäste hin.

 

„Seit jenem schlimmen Krieg lebten wir Tiere und Menschen in unseren Welten in Frieden. Wir hatten auch unseren Nicht-Angriffs-Pakt. Jeder Besuch eines anderen Tieres oder Menschen in unseren Welten wurde immer als Akt der Freundschaft aufgegriffen. Ich erinnere mich als es selbstverständlich war, in unseren Welten Hunde, Katzen, Vögel und Menschen gleicher Maßen zu finden. Es war nie ganz klar in welcher Welt man war. Mal abgesehen von unseren Hundehütten, hätten wir auch in der Welt der Katzen sein können. Oder in der Welt der Katzen waren Vögel absolut keine Seltenheit.“ – „Ha!“ prustete Andreas, der sich das nun wirklich nicht vorstellen konnte.  Luis nickte Andreas zu. „Oh ja, Andreas! – Vor nicht allzu langer Zeit war ein Vogel in der Welt der Katzen keine Seltenheit. – Doch leider, die Zeiten haben sich geändert.“ Luis senkte den Kopf. „Aber wann ist es denn passiert?“ wollte der Junge wissen. Traurig sah Luis ihn an. „Den genauen Zeitpunkt kann ich dir leider nicht sagen junger Kilian. Doch weiß ich, dass es nicht mehr so ist, wie es mal war.“

 

„Sie Katzen planen den Aufstand!“ fügte Oscar hinzu. „Das dürfen sie nicht!“ rief Kilian entsetzt. Auch wenn er noch sehr jung war, so wusste er doch, dass Kämpfen keine Lösung war. Sicher hatte er auch mal mit seinem Bruder Streit und sie kämpften um so einiges, doch eine wirkliche Lösung brachten immer erst Gespräche. Gespräche, in denen der eine dem anderen einen Schritt entgegen kam und umgekehrt.

 

„Wir müssen mit den Katzen reden!“ sprudelte es aus Kilian heraus. Dann schlug er erschrocken die Hand vor den Mund. Zweifelsohne waren Luis und Oscar die Erwachsenen in dem Kreis. „Und so kommst du ins Spiel!“ Oscar nickte dem Jungen zu. „Ich?“ fragte Kilian ungläubig. Was konnte er schon ausrichten.

 

„Wie schon erwähnt, brauchen wir einen unparteiischen Vermittler. Einer, der mit der ganzen Sache nichts zu tun hat.“ erklärte Rudi. „Aber die Menschen haben doch offiziell die Welten vergessen.“ wagte Andreas einzuwenden. „Und das ist genau der Punkt, jener Wendepunkt, der die Waagschale in die richtige Richtung kippen kann.“ erklärte Luis. „Oscar wird dich zu einem geheimen Treffpunkt bringen, dort wirst du dich mit dem Katzenkönig treffen.“ – „Aber weiß der König denn von der ganzen Sache?“ wollte Kilian wissen. „Nein!“ rief Oscar. „Wenn er es wissen würde, dann würde er sich gar nicht erst mit dir Treffen. Er hat leider eine nicht sehr gute Meinung über die Hunde.“ -„Ich kann mir gar nicht vorstellen warum.“ warf Andreas trocken ein. Rudi schnappte spielerisch nach ihm. „Was hab ich gesagt?“ Andreas flatterte unruhig hin und her. Kilian ergriff seinen flatternden Freund und setzte ihn wieder auf seine Knie. „Keine Sorge – er macht doch nur Spaß!“ – „Na hoffentlich weiß er es auch?“ Andreas klang skeptisch. „Ich halte mich an den Nicht-Angriff-Pakt!“ rief Rudi entrüstet aus. „Was denkt dieser kleine Federball nur?“ – „Nicht beleidigt sein Rudi. – Andreas ist doch viel kleiner als du, da kann man schon mal Angst haben.“ versuchte Kilian den Rotweiler zu trösten. Rudi grummelte noch etwas von dem kleinen Verstand der Vögel, aber verhielt sich dann ruhig.

 

„Wann breche ich auf?“ erkundigte sich Kilian und stand auf. „Jeher eher desto besser!“ antwortete Luis und erhob sich. „Unsere ganzen Hoffnungen ruhen auf dir junger Kilian!“ er senkte den Kopf. Kilian nickte.

Teil 20/

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