Abenteuer in anderen Welten Teil 17

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Teil 17

„Junger Kilian, es ist mir eine große Ehre, dich zu unsere Ratssitzung einzuladen.“ sagte Rudi ehrfurchtsvoll und senkte den Kopf. Jetzt war Kilian doch etwas perplex, aber er freute sich auch, mal etwas anderes sehen und hören zu dürfen. „Danke Rudi!“ antwortete Kilian höflich. Langsam gingen Kilian und Rudi den Hügel hinauf. Weiter hinten folgte Oscar mit Andreas, der immer noch aufgeregt flatterte. „Vogel!“ schnappte Oscar. „Sei doch nicht so nervös! Glaub mir, keiner der Hunde wird dich fressen.“ – „Ja? – Ich kann mich erinnern, da mal was anderes gehört zu haben – OSCAR!“ und Andreas sah Oscar durchdringend an. Oscar seufzte. Da rutschte einem EINMAL die Tatze aus und dann wird das einem ein Leben lang vorgehalten.   Oben angekommen verneigten sich die Hunde vor den Ankömmlingen. Da gutes Beispiel Schule macht verbeugte sich auch Kilian. „Danke für die Einladung!“ – „Wir danken dir junger Kilian!“ bellte ein Bobtail mit tiefer Stimme. „Du kommst gerade zur rechten Zeit. – Oscar, du hast gute Arbeit geleistet.“ der Bobtail nickte dem Kater zu. Fragend sahen die anderen Hunde, Andreas und Kilian Oscar an, der verlegen auf den Boden schaute. „Bist du sicher, dass das der Junge ist?“ wollte ein kleiner Rauhaardackel wissen. Der Bobtail nickte. Aufgeregt schwanzwedelnd umkreiste der Dackel den Jungen. Neugierig beobachtete ihn Kilian. „Aber wird er uns helfen?“ fragte ein weiterer Rotweiler.   Gespannt sahen die Hunde Kilian an. „Was soll ich euch denn helfen?“ wollte Kilian neugierig wissen. Der Bobtail räusperte sich. „Wie du weißt, leben wir seit Jahren wieder friedlich in unseren Welten nebeneinander her. Doch leider hat sich das Verhältnis zwischen uns Hunden und den Katzen deutlich verschlechtert. Es sind Gerüchte aufgetaucht, dass einige Katzen mit der Weltenaufteilung nicht mehr zufrieden sind. Wir möchten mit dem obersten der Katzen sprechen und vermitteln. – So ein Krieg wie er vor Jahren war, will keiner mehr haben.“   „Wir suchen jemanden, der bereit ist, als unparteiischer Vermittler in die Katzenwelt geht.“ erklärte der andere Rotweiler. „Aber können euch da nicht die Mäuse helfen? – Die leben doch mit euch Hunden zusammen?“ wollte Kilian wissen. „Die momentane Lage ist leider nicht sehr günstig für die Mäuse. Und sie sind, da sie bei uns leben, auch parteiisch.“ Kilian überlegte und sagte dann: „Was muss ich tun?“ Oscar nickte wohlwollend. „Du hattest recht Kater – auf den Jungen kann man sich verlassen.“ wohlwollend nickte der Bobtail Kilian und Oscar zu.   Nachdem die anderen üblichen leichten Themen der Hundewelt besprochen waren, lud der Bobtail Kilian, Andreas, Oscar und Rudi ein, bei ihm in seiner Hütte eine Schale Wasser zu trinken und an einem Knochen zu knabbern. Rudi stimmte begeistert zu. Die Hütte war gemütlich eingerichtet. Sie war sehr groß und geräumig und hatte leicht Platz für die Gäste. In der hinteren Ecke stand ein großer Hundekorb. Der Bobtail holte die versprochenen Schalen Wasser und die Knochen. Kilian beäugte ihn skeptisch. Er hatte noch nie Knochen gegessen, wollte aber nicht unhöflich sein und gleich ablehnen. Er beschloss erst einmal zu beobachten. Das Rudi mit Begeisterung den Knochen aß war klar, aber auch Oscar knabberte mit den Zähnen, sogar Andreas pickte genüsslich am Knochen herum. Zögerlich leckte er an dem Knochen. „HMMM!“ Kilian konnte einen zustimmenden Laut nicht unterdrücken. Der Knochen schmeckte genau, wie eine Kombination nach allem, was er gerne aß. Begeistert biss er hinein. Es krachte und knackte aber das machte gleich noch viel mehr Spaß.   „So, da wir nun alle gestärkt sind, können wir zum Thema kommen. Junger Kilian, du hast dich bereit erklärt für uns zu vermitteln, dann ist es auch selbstverständlich, dass ich dich in unsere Geheimnisse und die aktuelle Geschichte einweihe.“

Teil 18

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