Abenteuer in anderen Welten Teil 1

Es war einmal ein kleiner Junge namens Kilian. Wobei, Kilian doch gegen die Eigenschaft „klein“ rebelliert hätte. War er doch immerhin schon 9 Jahre alt und kam in die vierte Klasse. Da ist man nicht mehr klein.

Kilian war also ein sehr lebhafter GROSSER  Junge, der immer wieder seine Eltern und seinen Bruder auf die Palme brachte. Aber er war auch ein lieber Kerl, immer gut gelaunt und fröhlich hilfsbereit. Er war immer bereit seine Sachen mit anderen zu teilen.

 

Aber weil er immer so lebhaft war, eckte er leider auch immer an. Gerade in der Schule. Da muss man auch immer still sitzen und aufpassen und manchmal ist der Unterricht einfach langweilig. Auch hatte Kilian in seinem kurzen Leben schon zig Lehrer und Klassen hinter sich gebracht und immer noch nicht die richtige Nische in seinem Schulleben gefunden. Was nun gar nicht so einfach für den gutmütigen Kilian war. Nichts wünschte er sich sehnlichster als einfach ein bisschen Stabilität und Regelmäßigkeit.

 

 

Teil 1

 

Kilian saß mal wieder am Tisch und machte seine Hausaufgaben. Mama saß ihm gegenüber und passte auf, dass er diese auch wirklich ordentlich machte. Es war jedoch wieder mal gar nicht so einfach, sich auf die Hausaufgaben zu konzentrieren. Den ganzen Tag schon hatte Kilian gemerkt, wie so viele wichtige Dinge gleichzeitig passierten, Dinge die viel interessanter waren als die Schule und die Hausaufgaben.

Gleich in der Früh hatte in dem Baum vor dem Klassenzimmer ein Vogel ein Nest gebaut. Kilian hat sich schon gewundert. Es war ja immerhin schon Herbst und eigentlich hatten da alle Vögel schon ihr Nest. Auch schien der Vogel Kilian auch zu beobachten und hatte immer wieder seine Nestbautätigkeit unterbrochen. Ein anderer Vogel flog immer wieder zu dem Vogel im Baum und es schien, als würde der andere Vogel den Nestbauer schimpfen. Voller Mitgefühl sah Kilian den Vogel an. Er wusste ja selber wie das ist, wenn er ganz viele andere wichtige Dinge im Kopf hatte und der Lehrer oder seine Eltern oder seine Oma oder sein Patentante meinten etwas sagen zu müssen. „Kilian!“ rief sein Lehrer. Der Vogel und Kilian seufzten und wechselten noch einen mitleidigen verständnisvollen Blick und jeder wandte sich wieder seiner Aufgabe zu.

Später lief dann noch eine Katze über den Pausenhof und schlich um den Baum mit dem Nestbauenden Vogel – sie hatten Rechnen aber Kilian kannte die Aufgaben schon. Er gähnte.

 

Jetzt saß er also am Tisch und machte seine Hausaufgaben, währen der Hund Lucky faul auf dem Boden lag und Kilian anschaute. Kilian seufzte und stützte seinen Kopf in die Hände. „Kilian!“ sagte Mama „rechne endlich fertig! Du willst doch noch zum reiten!“

„Ich mach ja!“ was glaubte Mama was er denn die ganze Zeit in seinem Kopf machte? ER hatte die Aufgaben ja schon 10-mal gerechnet! „Ja dann schreib doch endlich was hin!“ kam es von Mama. „Ach so!“ dachte Kilian. Warum können Erwachsene eigentlich nie genau sagen, was sie von einem wollten. Kilian schrieb die erste Lösung hin, da fiel sein Blick durch die Balkontür in den Garten und schon wieder war da ein Vogel der ein Nest baute. War es der gleiche Vogel? „Kilian – mach mal!“ kam es ungeduldig von Mama. Kilian schüttelte nervös den Kopf. Ach so, er sollte ja nicht nur rechnen sondern auch die Aufgaben hinschreiben. Kilian und Mama seufzten. Es war manchmal wirklich nicht so einfach.

Teil 2/

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